Buch-Cover, Petra Hartmann: Falkenfrühling

Falkenfrühling

Genre: Fantasy
Seiten: 30
Erschienen: 05/2011 (Original: 2011)
ISBN: 978-3-939139-59-1
Preis: 0,99 Euro (Softcover)
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Als Valkrys einem Salden lauscht, fällt ihre Entscheidung: Sie will eine Walküre werden. Aber wie? Schließlich bewirbt man sich nicht einfach und die selbstgebauten Flügel führen nur zu gebrochenen Knochen. Und einem extrem wütenden Vater.

Das Buch erhält 7-8 von 10 Punkten.

Mit 30 Seiten ist das eBook "Falkenfrühling" eine sehr kurze Lektüre, zumal nur 22 dieser Seiten auf die Geschichte entfallen und einige Zeilen aus der Völuspa mehrfach wiederholt werden. Dennoch gibt es Kapitel, die sich als einzelne Szenen beschreiben lassen.

Lebensziel: Walküre werden

Diese Szenen zeigen kurze Ausschnitte aus dem Leben von Valkrys, die ihrem Traum nachjagt und umfassen je etwa eineinhalb Seiten. Ein Drittel der Handlung entfällt hingegen aufs vorletzte Kapitel das allein dadurch eine besondere Position erhält. Ruhig geht es in keinem Kapitel zu, immer kommt es zu einem Unfall oder sonstiger Aufregung bis zum Schnitt. Während Valkrys immer ich Ziel verfolgt, eine Walküre zu werden (obgleich recht unklar ist, wie genau das von sich gehen soll) bekommt sie erst im langen Kapitel eine Gelegenheit dazu: indem sie zu einer waghalsigen Rettung aufbricht.

Unepisch und Nordisch

Diese Rettung ist keine Weltenrettung - nur ein Baby wurde von einem Adler entführt. Episch muss es auch gar nicht sein – der „Mini-Entwicklungsroman“ genügt und die nordische Welt wird gelungen eingefangen. Es entsteht hier nicht das Bild der gesamten Mythen sondern das Bild eines kleinen, abgeschiedenen Gehöfts, das aber deutlich in dieser Welt existiert. Namen und Stimmung passen und lassen den Gesamteindruck rund wirken und heben die Geschichte von Erzählungen ab, bei denen ein bekannter Hintergrund nur aufgesetzte wird.

Einfache Unterhaltung

"Falkenfrühling" ist sehr einfach gestrickt; schon die Länge schließt Komplexeres aus. Das macht aber nichts: Der Kurzroman bietet die Geschichte eines „starken Mädchens“ vor einem mythologischen Fantasy-Hintergrund und spielt in mancher Szene auf einige Klassiker an. Als Vorgeschichte zu "Die letzte Falkin" fehlt der Geschichte die direkte Verbindung (und einige Begriffe im Glossar sind überflüssig) – unterhaltsam ist sie trotzdem, vor allem durch die stimmige Welt.

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Avatar von nico Rezension von: (Grimoires.de)
Nico hat besonderes Interesse an Fantasy sowie ihrem Bezug zur Realität und anderen Texten (Intertextualität). Nico studierte Literatur in Deutschland und England. Wenn er nicht liest, läuft er oder ist im Tischtennis unterwegs.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


Zitat(e) aus dem Buch

  • Ich sah Walküren weither kommen, / Bereit zu reiten zum Rat der Götter. / Skuld hielt den Schild, Skögul war die andre, / Gunn, Hilde, Göndul und Geirskögul./ Hier nun habt ihr Herians Mädchen, / Die als Walküren die Welt durchreiten. (-Völuspa)

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