Buch-Cover, Markus Heitz: Die Vergessenen Schriften 2

Die Vergessenen Schriften 2

Serie: Die Legenden der Albae: Die Vergessenen Schriften (#2)Genre: Fantasy
Verlag: Piper
Seiten: 23
Erschienen: 01/2013 (Original: 2013)
ISBN: 978-3-492-96242-1
Preis: 0,99 Euro (Digitaler Text / eBook)
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Wertung: 3/5 Grimoires; 7/10 Punkte, Gut

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Was geschah mit Horgàta und dem Heer das sie aus Tark Draan führte? Was geschah mit den Elbinnen, die nach der Schlacht von Mühlenstadt mit ihrem Anführer Narósil flohen? Diese Geschichte berichtet davon. Davon, wie Horgàta nicht wieder nach Tark Draan zurückkehrte. Und davon wie sie andere fand, die den Albae näher sind als vielen lieb ist.

Das Buch erhält 7 von 10 Punkten.

In seiner zweiten Schrift wendet sich Heitz - erneut über den "Meister in Bildnis und Wort" Carmondai einer Figur zu, die einfach aus den Romanen verschwand und auch den Heerführern der Albae Rätsel aufgab. Leider weiß man am Ende trotzdem nicht, was mit ihr passiert.

Die verschwundene Armee

In den Albae-Romanen erfuhr der Leser nichts über den Verbleib von Horgàta und ihren Soldaten. Nicht, weil Markus Heitz dies einfach wegließ; sondern weil auch die Figuren der Romane vor einem Rätsel standen. DIESES Rätsel wird hier aufgeklärt: Horgàta verfolgte nach der Schlacht bei Mühlenstadt die elbischen Panzerreiterinnen unter Fürst Narósil. Und sie verfolgte sie durch das Reich der Zwerge bis hinaus ins jenseitige Land. Was zunächst als Hatz begann wird zu einem leichten Guerilla-Krieg in dem auch die Elben zurückschlagen.

Der erste Teil dieser Kurzgeschichte fokussiert dabei stark auf Horgàta und wie sie allein zu ihren Soldaten zurückkehrt. Im Anschluss setzt die Handlung mit der weiteren Verfolgung der Elben fort. Aus diesem typischen Jagd-Plot bezieht die Geschichte ihre Spannung. Auch ein persönlicher Konflikt zwischen Horgàta und Narósil wird angedeutet - versiegt dann aber vollkommen ohne dass etwas daraus wird. Zwar erkennt man diese beiden Namen wieder, aber auch diese Figuren bleiben blass. Die düstere Stimmung rund um die Albae stimmt hingegen punktgenau.

Weitergesponnene Handlung; offenes Ende

Man wird das Gefühl nicht los, dass einfach etwas fehlt. Sicher: Man erfährt mehr über einige bekannte Figuren und der Preis von einem Euro ist angemessen. Aber das Ende wirkte dann doch zu abrupt und offen. Es gibt Andeutungen, was weiter geschah. Aber nichts Konkretes und im Endeffekt hängt das Schicksal von Horgàta und ihren Albae weiterhin in der Luft. Vielleicht wird es im nächsten Roman eine Rolle spielen? Das kann man vermuten, aber es ändert nichts daran, dass es leicht unbefriedigend ist für eine Reihe, die offene Fragen klären soll - es hilft einfach nicht, wenn ebenso viele neu aufgeworfen werden. Erneut ist leider auch das mangelhafte Korrektorat zu kritisieren

Persönlich hatte ich kein großes Interesse an dieser Figur und für mich bleibt sie selbst in der Geschichte, in der sie im Fokus steht, blass. Dennoch bietet die Zweite Schrift kurzweilige Unterhaltung, die perfekt in die bekannte Welt passt.

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Avatar von nico Rezension von: (Grimoires.de)
Nico hat besonderes Interesse an Fantasy sowie ihrem Bezug zur Realität und anderen Texten (Intertextualität). Nico studierte Literatur in Deutschland und England. Wenn er nicht liest, läuft er oder ist im Tischtennis unterwegs.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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