Buch-Cover, Markus Heitz: Die Vergessenen Schriften 7

Die Vergessenen Schriften 7

Serie: Die Legenden der Albae: Die Vergessenen Schriften (#7)Genre: Fantasy
Verlag: Piper
Seiten: 48
Erschienen: 06/2013 (Original: 2013)
ISBN: 978-3-492-96247-6
Preis: 0,99 Euro (Digitaler Text / eBook)
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Einer Albin tat Carmondai Unrecht. Einer Unverstandenen. Einer Verrückten. Einer Verräterin. Einer Albin, die sich von ihrem Volk abwandte und Interesse an den Barbaren Tark Draans fand. Bei der Erkundung Weyurns trifft Carmondai nicht nur auf Barbaren und Oarcos, sondern auch ganz unvermutet auf diese als Abtrünnige geltende Albae: Morana

Das Buch erhält 7 von 10 Punkten.

Das Vorwort Carmondais deutet sehr früh auf Morana. Liest man weiter, entsteht jedoch das Gefühl, dass das Vorwort in die falsche Schrift gesetzt wurde. War es nicht. Morana tritt dennoch erst spät auf und bekommt trotz angekündigter Prominenz nur wenig Entfaltung.

1. Hälfte: Spionage in Weyurn

Auf der Suche nach Morana waren Carmondai und sein Begleiter Nimoràs nie. Sie sollten Weyurn für die Unauslöschlichen erkunden. Eine Suche nicht ohne Reiz: Nimoràs hatte nie zuvor das Meer gesehen und auch für den Meister in Wort und Schrift hält das Seereich Interessantes parat. Somit auch für den Leser. Die erste Hälfte ist dennoch handlungsbetont: Carmondai und Nimoràs fahren mit einem Boot aufs Meer hinaus - und geraten mitten in eine Seeschlacht zwischen Menschen und Orks. Diese Schlacht bleibt die einzige längere Actionszene. Und Morana macht noch nicht einmal eine Andeutung, aufzutauchen. Nach mehr als der Hälfte des Buches runzelte ich hier die Stirn und war irritiert.

2. Hälfte: Albin unter Menschen

In der zweiten Hälfte taucht Morana dann jedoch auf und trifft mit Carmondai zusammen, den sie zu sich einlädt. Durch sie erfährt er, wie es ihr unter den Barbaren erging. (Und Carmondai berichtet dies nur viel später, zu einer Zeit, als dies ohne Gefahr niedergeschrieben werden kann.) Dennoch ist Morana wachsam gegenüber dem Erzähler: Sie will nicht zurück nach Dsôn; sie will auch ihr Leben nicht gefährden - und ihre langfristigen Pläne ebenso wenig. Morana gibt Carmondai einen für Albae ungewöhnlichen Blick auf die "Barbaren" und einige kurze Blicke auf ihr Leben. Schnell begleitet sie Carmondai jedoch aus ihrer Heimat: zu sehr sprach der Krieger in ihm; zu gefährlich könnten die Informationen sein, die er mitnimmt.

Dieser Verlauf ist nachvollziehbar und logisch. Trotzdem ist es schade. Die Schrift wirkt ein wenig schal und oberflächlich: Sie wirft kaum Licht auf das, was Morana wirklich tat; noch weniger auf ihr Denken. Auch das macht Sinn: Carmondai schreibt; und er kann dieses Wissen nicht haben. Das macht es für den Leser jedoch nicht besser.

Die siebte Vergessene Schrift beschäftigt sich mit Morana, erhascht diese interessante Barbaren-Freundin jedoch nur kurz und unvollständig. Mehr als die Hälfte könnte "Die Albae und das Meer" heißen und ist eine ebenfalls nicht uninteressante Beschreibung Weyurns aus Albae-Augen. Dennoch macht sich die Schrift selbst ein schal: Das Vorwort schürt Erwartungen zu Morana, die nicht gehalten werden. Trotz einer soliden Geschichte bleibt so der Eindruck, dass es hier mehr hätte geben können.

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Avatar von nico Rezension von: (Grimoires.de)
Nico hat besonderes Interesse an Fantasy sowie ihrem Bezug zur Realität und anderen Texten (Intertextualität). Nico studierte Literatur in Deutschland und England. Wenn er nicht liest, läuft er oder ist im Tischtennis unterwegs.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


Zitat(e) aus dem Buch

  • "Ich trage dir nicht nach, dass du in dieser Überheblichkeit lebst, die dem Volk der Albae angeboren ist. Doch es ist falsch, so zu denken. Sehr falsch. Die Barbaren sind reizvoller und schlauer als die Unauslöschlichen annehmen."
  • "Mein Gefühl sagt mir, dass es keinen schnellen Sieg gegen die Magi und gegen das Heer geben wird. Die Unauslöschlichen unterschätzen in ihrem Hochmut alles, was aus dem Geborgenen Land kommt, sogar die Magi und Magae."
  • "Ich weiß deinen Vorschlag zu schätzen, Geschichtenweber, doch ich gehöre nicht länger zu den Albae. [... Mein] Herz verweilt nicht in Dsôn. Mein Herz [...] schlägt hier."

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