Buch-Cover, Bernhard Hennen: Die Entdeckung

Die Entdeckung

Serie: Das Schwarze Auge (#2)Genre: Fantasy
Seiten: 215
Erschienen: 06/1995 (Original: 1995)
ISBN: 3-404-14612-3
Preis: 9,00 Euro (Softcover)
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Grimoires.de    
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Noch immer ist Greifenfurt belagert. Zerwas, der Erzvampir, die letzte Hoffnung der Stadt, ist nach dem Verrat beim Großangriff aus der Stadt geflohen.

Es ist klar, dass der Prinz die Stadt nicht schnell genug erreichen wird um sie zu retten, wenn nichts passiert. Marcian und seine Leute schmieden einen verzweifelten Plan - einige wenige sollen auf Baumstämmen treibend die Stadt verlassen. Oberst Blautann soll zu Prinz Brin reisen, um ihm zu berichten. Der Zwerg Arthag hingegen soll nach Xorlosch ziehen um dort die heiligen Runen zu entziffern - schließlich haben die Orks Greifenfurt/Saljeth schon einmal belagert und konnten erst durch ein Bündnis von Elfen und Zwergen zurückgeschlagen werden.

Trotz aller Schwierigkeiten gelingt die Flucht aus der Stadt. Oberst Alrik von Blautann wird auf seinem Weg zum Prinzen jedoch in den Reichsforst und später sogar in die Anderswelt verschlagen.

Während in Greifenfurt die Lage immer hoffnungsloser erscheint, der Zorn auf Marcian steigt und eine geheimnisvolle Seuche ausbricht, entziffert Arthag die heiligen Stelen in der uralten Zwergenstadt und macht eine unglaubliche Entdeckung: Es ist nicht die Stadt, um denen es den Orks geht, es ist etwas, dass viel älter ist und sie zu den Herrschern Aventuriens machen könnte...

Zudem scheint die Zeit Greifenfurts abzulaufen: Kolon Tunneltreiber, der zwergische Verräter, lässt unterirdische Gänge bauen um die Stadt von unten her anzugreifen. Der wahnsinnige Uriens stößt weitere Prophezeiungen hervor, nach denen vor dem Eis noch Feuer kommen wird. Kann die geplante Flotte des Prinzen, der sogar Leonardo den Mechanikus mit neuen, kupfergepanzerten Schiffen beauftragte, bestehen oder ist Greifenfurt bereits zum Untergang verdammt?

Das Buch erhält 8 von 10 Punkten

Ein Roman aus Aventurien, der Welt des Rollenspiels "Das Schwarze Auge".

*Gelesen wurde die Neuauflage welche alle 3 Bände der Trilogie ohne Änderungen zusammenfasst; für diese gelten sowahl ISBN als auch Preis. Diese Trilogie enthält die einzigen 3 DSA-Romane, die nicht vom Heyne-Verlag herausgegeben wurden. Dies ist der 2. Teil der Romanserie um das "Jahr des Greifen".

Das Lesevergnügen des ersten Bandes setzt sich im zweiten nahezu ungetrübt fort. Aber eben nur nahezu. Mit den Dämonen Aventuriens hat sich keiner der Autoren auseinander gesetzt. Es gäbe nur einen Eugalp? "Die Zahl der gehörnten Schrecken ist Legion"! Zudem ist Duglum kein Erzdämon und DIESE sind die Herren niederer/gehörnter Schrecken.

Eine betende Elfe passt auch nicht so recht nach Aventurien und man darf zwei grundverschiedene Personen auch auseinander halten. Gerade diese Personenverwechslung warf mich enorm aus dem Lesefluss. Was macht ein in Greifenfurt belagerter mit einem Mal in Xorlosch? Eben, nichts! Ebenso darf man sich entscheiden, ob der bekannte Admiral Sanin (diese Schreibweise ist korrekt) nun Sanin, Sani, Sanini oder wie auch immer heißt...

Bis auf dieses ist die Geschichte jedoch gut in Aventurien eingebettet. Ob man die "Abschweifung" in die Anderswelt mag, ist eine persönliche Sache, in jedem Fall lässt sie den Roman nicht zur Erzählung einer x-beliebigen Belagerung mit größerem Hintergrund verkommen.

Eine Anmerkung muss zum Schluss noch sein: Was in der Zwölve Namen haben die Autoren und der Lektor getrunken, bevor sie die letzten Seiten des Buches schrieben/lasen? Hier sei nur einmal die unmögliche Wortkombination "unter [etwas] hinweg" genannt...

Zum Glück sind SOLCHE Unmöglichkeit eher die Ausnahme und das Buch bleibt gut!

Bernhard Hennen schrieb außerdem ein 2teiliges DSA-Abenteuer "Das Jahr des Greifen", das sich nahezu 1:1 mit dem Roman deckt.

Teil 1, Der Sturm

Teil 3, Die Amazone

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Avatar von nico Rezension von: (Grimoires.de)
Nico hat besonderes Interesse an Fantasy sowie ihrem Bezug zur Realität und anderen Texten (Intertextualität). Nico studierte Literatur in Deutschland und England. Wenn er nicht liest, läuft er oder ist im Tischtennis unterwegs.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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