Buch-Cover, Wolfgang Hohlbein: Der Schattenmagier

Der Schattenmagier

Serie: Wolfsnebel (#2)
Illustrator: Arndt Drechsler
Genre: Fantasy
Verlag:
Seiten: 269
Erschienen: 11/2006 (Original: 1987)
ISBN: 3-426-63382-5
Preis: 7,95 Euro (Softcover)
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Wertung:  
Grimoires.de    
Wertung: 3/5 Grimoires; 6/10 Punkte, Kann-Lektüre

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Wertung: 3/5 Grimoires; 7.3/10 Punkte, Gut

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Kurz&Knapp (?)

Unlogiken
Fehlende Informationen

Gemeinsam mit seinem Weggefährten Eric, der sich ihm im Laufe seiner Reise angeschlossen hatte, streift Tibor als Jungritter auf der Suche nach Abenteuern durch das Land. Über ein Jahr ist bereits vergangen, seit Tibor und sein neugewonnener Freund Wolff, die Pläne des bösen Magiers Resnec vereitelt hatten und wieder getrennte Wege gingen. Als Tibor und Eric eines Tages nach langem Ritt eine große Stadt erreichen, freuen sie sich schon auf eine warme Mahlzeit und ein bequemes Bett. Doch schon nach kurzer Zeit wird klar: Irgendetwas stimmt mit dieser Stadt nicht. Alle Bewohner scheinen wie vom Erdboden verschluckt und eine unheimliche Aura liegt in der Luft. Das ganze Ausmaß der Bedrohung in die sie geraten sind wird ihnen jedoch erst klar, nachdem sie einige Gestalten beobachteten, die eine Person jagen; eine Person, die Tibor nur zu gut kennt: Wolff von Rabenfels.

Das Buch erhält 6 von 10 Punkten

So, hier haben wir nun also den Nachfolgeband von „Rabenritter“ und um es gleich vorweg zu nehmen: Das merkt man auch. Leider ist „Schattenmagier“ ebenso lieblos geschrieben wie sein Vorgänger. Auch hier fehlen weiterhin die Verbundenheit mit den Charakteren und die ausschmückenden Details, die einer Geschichte Leben einhauchen.

Was die Logikfehler angeht, hat es sich ein wenig gebessert, aber hin und wieder geht einem doch die eine oder andere Frage durch den Kopf, wie zum Beispiel: „Wieso kann Tibor auf einmal so gut mit dem Schwert umgehen?“. An anderer Stelle, an der Tibor problemlos seinem Hauptfeind den Garaus machen könnte, lässt er seine Chance verstreichen, weil er einen Unbewaffneten nicht von hinten attackieren möchte. Wohlgemerkt: dieser Unbewaffnete hat selbst einige Leben auf dem Gewissen und kennt keine Skrupel. Aber Ritterlichkeit und Dummheit scheinen hier wohl nahe beieinander zu liegen.

Schöne Plattitüden, in denen die Sinnlosigkeit von Gewalt erläutert wird, finden sich, wie im ersten Band, auch hier wieder. Es wirkt schon fast, als ob Herr Hohlbein hier einen pseudoerzieherischen Einfluss ausüben wollte.

Viel hat sich zum vorhergehenden Band zwar nicht verändert, aber da in diesem Buch die Vielzahl der Logikfehler ausgeblieben ist und das Ende einem sogar ein leichtes Schmunzeln abringen kann, ist es insgesamt besser geworden. Die Hauptkritikpunkte bleiben aber leider bestehen.

Die Schriftformatierung ist wie beim Vorgängerband gehalten, für meinen Geschmack also zu voluminös - aber irgendwie muss man ja die knapp 300 Seiten ja voll kriegen. Auch die Bebilderung ist wieder vorhanden.

Alles in allem würde ich das Buch einem erfahrenen Fantasy-Leser auf keinen Fall empfehlen, denn die 8 Euro sind in einem anspruchsvolleren Buch sicher besser angelegt.

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Rezension von: (Grimoires.de)
Valour kam erst mit 15 zur Fantasy. Dabei gefällt ihm vor allem Horror-Literatur - dem Herrn der Ringe hat er sich bislang verweigert.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


Zitat(e) aus dem Buch

  • Den Gedanken, mich fortzuschicken, schlägst du dir besser aus dem Kopf, bevor ich das tue.

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