Buch-Cover, Daniel Hulet: Die Teufelskralle

Die Teufelskralle

Originaltitel: La griffe du diable [FR]
Serie: Extra Muros (#1)
Autor (Texter): Daniel Hulet
Genre: Comics
Seiten: 46
Erschienen: 08/2003 (Original: 2004)
ISBN: 3-7704-1157-9
Preis: 12,00 Euro (Hardcover)
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Ein gottvergessener Fleck in Frankreich. Ein altes Dorf, in dem die Uhren noch langsamer ticken als in den Großstädten mit ihrem hektischen Leben. Schatten der Vergangenheit liegen darauf, längst vergessen und doch präsent. Die Dorfbewohner reden nicht über die Vergangenheit, in der die Tempelritter eine mysteriöse Lichtung im Wald besuchten und dort eine Kapelle errichteten.

Doch die Zeit holt das Dorf ein. Skrupellose Geschäftsleute wollen die mysteriöse Atmosphäre nutzen, den Wald roden und einen gewaltigen Abenteuer- und Erlebnispark aufbauen. Dabei könnten sie jedoch auf Geheimnisse stoßen, die seit Jahrhunderten dort verborgen liegen und für keines Menschen Auge bestimmt sind.

Gleiches gilt für eine Gruppe Live-Rollenspieler, die die Gegend ebenfalls wegen ihres mysteriösen Ambientes besucht. Kaum ein Landstrich eignet sich so gut für ein LARP wie dieser, da sind sie sich einig.

Doch beide Besucher ahnen nicht, was für Mächte im Hintergrund existieren. Alte Geheimnisse werden von den Dorfbewohnern verborgen gehalten, und auch eine vierte Gruppe beginnt sich einzumischen und Erkundigungen einzuziehen. Und welche Rolle spielt der etwas verrückte Geselle, der die Live-Rollenspieler unterdessen beobachtet und Fetische aus toten Tieren bastelt, mit denen er merkwürdige Unterhaltungen führt? Was verbergen der Dorfpfarrer und seine Schäfchen? Und warum stürzte jemand, der reden wollte plötzlich die Kellertreppe in den Tod?

Extra Muros legt die Grundlagen für eine Geschichte der Mystery und eines soliden Krimis. Es ist auch das erste Mal, dass Rollenspieler als aktive Handlungsträger auftreten; insofern ist Extra Muros auch eine Pionierleistung beschert. Ob das reicht, ist eine andere Frage.

Die Atmosphäre ist über jeden Zweifel erhaben: Zeitblenden zwischen den Tempelrittern und der Gegenwart sind sowohl storytechnisch als auch graphisch wunderbar dargestellt, und die Figuren besitzen durchaus einen gewissen Charme. Zum Teil tragen sie deutliche Klischees in sich, aber besonders ihre natürliche Sprechweise macht sie sehr erfrischend.

Einen wie auch immer gearteten Durchblick hat der Leser jedoch nicht. Dafür ist das Storynetz zu dicht, werden zu viele Personen angerissen. Das ist für den ersten Teil auch in Ordnung und mit Sicherheit auch so beabsichtigt, sorgt für ein dichtes Handlungsnetz.

Insofern steht einiges zu hoffen für die beiden Nachfolgebände, die die Trilogie verkomplettieren sollen.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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