Buch-Cover, Guy Gavriel Kay: Die Fürsten des Nordens

Die Fürsten des Nordens

Originaltitel: The Last Light of the Sun [KAN]
Übersetzer: Irene Holicki
Genre: Fantasy
Verlag: Piper
Seiten: 551
Erschienen: 03/2007 (Original: 2004)
ISBN: 978-3-492-70098-6
Preis: 19,90 Euro (Hardcover)
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Das Buch „Die Fürsten des Nordens“ enthält die Geschichten verschiedener Personen aus unterschiedlichen Völkern. Zum einen gibt es da Alun, der mit seinem Bruder Dai einen Gutshof überfallen möchte, und in wirklich letzter Minute von einem Priester davor bewahrt wird. Und auch von Bern wird berichtet, dessen Vater von der Insel verbannt und dessen Zukunft somit zerstört wurde. Er lässt sich dazu hinreißen das Pferd eines wichtigen aber verstorbenen Mannes zu stehlen und versucht damit zu fliehen – allerdings lebt er auf einer relativ kleinen Insel, weshalb er Rat bei einer weisen und geheimnisvollen Frau sucht.

Weg von den Einzelpersonen werden auch die Erlinger beschrieben, ein raubendes und plünderndes Volk. Und von Aeldred, dem König, wird berichtet, dem es gelungen ist, ein zerrüttetes Land zu einigen. Doch leidet der Herrscher an schweren Fieberanfällen und befürchtet, dass sein Reich einem Ansturm der Erlinger nicht lange standhalten kann.

Diese Geschichten der vielen teils jugendlichen, teils älteren Charaktere werden nach und nach miteinander verbunden und bilden somit das ausgefeilte Gesamtwerk über die Fürsten des Nordens.

Das Buch erhält 9 von 10 Punkten.

Der direkte und auch gelungene Einstieg zieht den Leser sofort in seinen Bann. Es dauert allerdings noch etwas, bis man sich tatsächlich zwischen all den verschiedenen Personen und Reichen orientieren kann; leider ist dem Buch keine Karte angefügt, sodass man sich tatsächlich ein wenig durcharbeiten muss – eine Mühe, die aber mehr als reich belohnt wird.

Die Sprache ist ausgeschmückt aber unglaublich klar. Teils findet ein (passender) Wechsel in die Gegenwart statt, nämlich dann, wenn Gestalten aus der Zwischenwelt zu Wort kommen; wohl um auszudrücken, dass diese ein gänzlich anderes Verständnis von Zeit haben.

Auch die Charaktere sind faszinierend. Die Geschichte wird durch sie lebendig und unglaublich spannend. Auch streut der Autor stets kleine Geschichten über die Lebenswege von Randpersonen ein oder beschreibt die Tragweite oder Bedeutung spezifischer Handlungen, sodass der Leser die eigentliche Geschichte aus einer erhöhten Perspektive verstehen kann und somit die Ganzheitlichkeit der von Kay geschaffen Welt erahnen darf. Auch scheut der Autor nicht davor zurück, seine Charaktere manchmal grausam handeln zu lassen, was die Geschichte noch glaubwürdiger und ernsthafter erscheinen lässt.

Fazit: Unbedingt lesen, wenn man unglaublich faszinierende und auch ein wenig raue Bücher mag!

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Avatar von montagmorgenlaecheln Rezension von: (Grimoires.de)

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