Buch-Cover, Jenny-Mai Nuyen: Das Drachentor

Das Drachentor

Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Verlag: cbj
Seiten: 400
Erschienen: 05/2007 (Original: 2007)
ISBN: 978-3-570-30388-7
Preis: 12,00 Euro (Softcover)
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Grimoires.de    
Wertung: 3/5 Grimoires; 6/10 Punkte, Kann-Lektüre

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Wertung: 4/5 Grimoires; 8.6/10 Punkte, Gut bis sehr gut

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Die Ahira sind die Söhne und Töchter Ahiris und sie sollen das Schicksal der Welt bestimmen. Sie sind es, die Kriege herbei beschwören oder ganze Kulturen untergehen lassen. Darauf basiert diese Geschichte.

Prinzessin Ardhes ist die Tochter des elfischen Propheten Octaris und zur Hälfte selbst eine Elfin, währen die andere Hälfte menschlich ist. Ihre Mutter hasst die Elfen und hat ihren Mann nur aus Machtgier im Sinne einer Zweckehe geheiratet. Ihr Plan ist es die Elfen auszurotten und so setzt sie ihre Hoffnungen dabei auf ihre Tochter.

Nun geht es hier jedoch auch um den Krieg zwischen Haradon und Myrdhan.

Alasars Eltern haben ebenfalls in einer großen Schlacht gekämpft und er wartet zusammen mit seiner kleinen Schwester auf ihre Rückkehr. Zufällig bemerkt er das Heer der Haradonen, welches auf seine Heimat zumaschiert, doch kaum jemand will auf seine Warnungen und Aufforderungen die Siedlung zu verlassen, hören. Also flieht er zusammen mit seiner Schwester und einigen Kindern die ihm folgen in die Berge, um sich dort in Höhlen zu verbergen.

Revyn will sich in der Hauptstadt zum Drachenreiter ausbilden lassen, da es ihm die schönen Tiere angetan haben. Die Drachen sind jedoch alles andere als glücklich, da sie als Nutztiere gehalten werden und ihre Freiheit vermissen. Während Revyn als Drachenzähmer berühmt wird, verschwinden immer wieder einige der imposanten Tiere spurlos. Als er eines Nachts einem Mädchen folgt, das viele der Tiere befreit hat, macht er sich damit auf die Reise die Wahrheit um die verschwundenen Drachen zu finden.

Was alle drei noch nicht wissen ist, dass sie jene berüchtigte Ahiras sind, eben jene Schicksalsmenschen die entweder Glück oder Verderben für die Welt sein können und ihr Schicksal ist eng miteinander verbunden.

Die Geschichte ist etwas langatmig. Es dauert eine Zeit lang, bis man sich eingelesen hat und sich auch in dieser Welt zurechtfindet. Wie erwartet findet man Elfen vor, auch wenn diese bedroht sind, an denen sich die junge Autorin einen Narren gefressen hat. Drachen werden zu Beginn kaum erwähnt und auch der Zusammenhang zur Geschichte selbst ist nicht ersichtlich und wird dem Leser erst im Laufe der Geschichte offenbart.

Gut ist an diesem Buch, dass hier das Gute und Böse als Einheit dargestellt wird, das nicht ohne einander auskommen kann, dadurch erhält das Buch dann doch tiefere Züge, als man zu Beginn erwartet hätte.

Die Charaktere werden gut beschrieben, sie sind zwar zum Teil etwas Arche-typisch, jedoch soweit menschlich und eindrucksvoll geschildert, dass man sie annehmen, man sich womöglich mit ihnen identifizieren kann und sie lebendig wirken.

Nun das große Manko an diesem Buch. Überall, wo man etwas über dieses Buch liest, wird die eindrucksvolle Sprache der Autorin gelobt und gepriesen. Darüber lässt sich sicherlich streiten, doch mir persönlich geht diese gekünstelte Aneinanderreihung von Worten, die irgendwie bedeutsam erscheinen schrecklich auf die Nerven. Es wirkt albern und fehl am Platz, sodass ich das Buch des Öfteren am Liebsten zugeschlagen und nicht wieder geöffnet hätte. Aber das ist wie gesagt Geschmackssache. Auch das ständige übertriebene zur Schau stellen und Mitspielen von Elfen lässt ein wenig zu wünschen übrig, vor allem wenn in jedem Buch welche auftauchen.

Ansonsten ist die Geschichte ganz nett und auch zum zwischendurch lesen sicherlich geeignet. Soweit zu gehen und es mit wirklich überragenden Büchern zu vergleichen, sollte man dagegen lieber nicht.

Ein kleiner Fehler des Verlages soll hier zum Schluss noch erwähnt werden: da die Drachen im Buch selbst als ungefähr vier Meter lange Wesen mit gräulichem Fell beschrieben werden und keine Panzerrung haben, ist das Cover eines von Schuppen umrahmten Drachenauges zwar hübsch anzusehen, aber keinesfalls auf das Buch zugeschnitten. Das nächste Mal sollte man vielleicht darauf achten.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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