Buch-Cover, Anthony Horowitz: Ark Angel

Ark Angel

Originaltitel: Ark Angel [EN]
Serie: Alex Rider (#6)
Übersetzer: Werner Schmitz
Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Seiten: 320
Erschienen: 06/2007 (Original: 2005)
ISBN: 978-3-473-35274-6
Preis: 14,95 Euro (Hardcover)
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Grimoires.de    
Wertung: 5/5 Grimoires; 9/10 Punkte, Sehr gut

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Wertung: 4/5 Grimoires; 8.5/10 Punkte, Gut bis sehr gut

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Alex Rider ist nicht tot! Natürlich konnte man es ahnen, auch wenn am Ende des letzten Bandes eine Kugel in seine Brust gejagt wurde und er seine toten Eltern vor sich gesehen hat, aber zugegebenermaßen war es ziemlich knapp für unseren Helden.

Nun liegt er im Krankenhaus, lässt sich von der hübschen neuen Krankenschwester verwöhnen und versucht sich seine Französischvokabeln einzupauken. Im Zimmer neben ihm liegt ein etwa gleichaltriger Junge, der gelegentlich das Gespräch mit ihm sucht doch ansonsten gibt es nur um viele Jahrzehnte ältere Menschen in diesem Luxus Krankenhaus, in dem Alex angeblich sicher ist.

Als dem vierzehnjährigen Jungen eines abends wieder einmal die Decke auf den Kopf fällt, schleicht er sich von seiner Station hinunter in das Foyer, wo er hofft den diensthabenden Pförtner dazu überreden zu können, sich kurz zehn Minuten vor dem Krankenhaus die Füße vertreten zu dürfen, als er Zeuge eines Mordes wird. Drei unsympathische Kerle töten den Pförtner, nachdem sie die Zimmernummer eben jenes Jungen, Paul Drevin, aus dem Nachbarzimmer in Erfahrung gebracht haben.

Alex weiß, dass er den Jungen retten muss, stürmt wieder auf seine Station, vertauscht kurzerhand die Namenstafeln und wehrt sich mehr oder minder gegen die Entfü hrer. Letztendlich wird der Junge jedoch doch überwältigt und findet sich einige Zeit später in einem abrissreifen Gebäude wieder, wo ihm der Anführer der Männer erklärt, dass er ein Lösegeld für ihn erpressen möchte.

Sie gehören einer Organisation namens Force Three an, die schon in der nahen Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt haben. Nur äußerst knapp kommt Alex hier mit seinem Leben davon.

Um sich für die Rettung seines Sohnes zu bedanken, lädt ihn schließlich der Milliardär Nicolei Drevin zu sich und seinem Sohn ein, damit er zwei Wochen lang im puren Luxus leben kann. Was sich anfangs nett anhört, wird für Alex jedoch erneut zur Lebensgefahr, da sein Abenteuer jetzt erst beginnt.

Dieser Band ist noch rasanter als seine Vorgänger, sofern man das noch für möglich gehalten hat.

Alex ist fast wieder der Alte und läuft zur Höchstform auf, was auch wirklich nötig ist für dieses Abenteuer. Es ist mitreisend, actiongeladen, rasant und lebensgefährlich. Die Ereignisse überschlagen sich und mehr als einmal ist es Glück, das Alex rettet und nicht unbedingt seine Fähigkeiten.

Alex ist nicht Superman, das muss auch er immer wieder schmerzhaft feststellen, wenn er sich weh tut oder die Situation seine Leistungsfähigkeit überfordert. Manche Situationen wirken zwar auch ein wenig absurd, wenn man bedenkt, dass er nur ein vierzehn jähriger Junge ist, doch er beißt sich durch und kommt so irgendwie immer an sein Ziel.

Das Buch endet offen, man kann sich zwar vorstellen wie es weiter geht, doch richtig befriedigt ist man nicht, was dazu fährt, dass man erneut den nächsten Band herbei sehnt und sich dennoch ein wenig bis zu seinem Erscheinen gedulden muss.

Die Protagonisten werden gut und facettenreich dargestellt, soweit man sie aus den Vorgängerbänden noch nicht kennt. Man kann sich einfühlen und den Beschreibungen des Autors gut folgen.

Mit dem Äußeren des Buches hat sich der Verlag, wie beim letzten Band, mal wieder große Mühe gegeben. Das Cover sieht edel- und schon um einiges erwachsener aus, als das des ersten Bandes.

Alles in allem kann ich diesen Band ruhigen Gewissens an alle Alex Rider Fans empfehlen, der junge Geheimagent hat einiges auf dem Kasten und nimmt den Leser mit auf eine lebensgefährliche Reise.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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