Buch-Cover, Nina Blazon: Die Reise nach Yndalamor

Die Reise nach Yndalamor

Serie: Die Taverne am Rande der Welten (#1)Genre: Fantasy
Seiten: 288
Erschienen: 02/2007 (Original: 2007)
ISBN: 978-3-473-52317-7
Preis: 9,95 Euro (Softcover)
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Grimoires.de    
Wertung: 5/5 Grimoires; 10/10 Punkte, Ausgezeichnet

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Wertung: 2/5 Grimoires; 5.8/10 Punkte, Naja

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Tobbs ist fast dreizehn Jahre alt. Das allein ist nichts Besonderes und auch dass er seine Eltern nicht kennt ist nichts, worüber man erstaunt den Kopf schütteln würde. Vielmehr der Umstand, dass ihn seine Eltern vor nahezu dreizehn Jahren in einer Taverne am Rande der Welten vergessen haben, ist seltsam. Seit jenem Tag wohnt er bei dem brummigen aber gutmütigen Dopoulus, dem die Taverne gehört, und der riesigen und starken Schmiedin Wanja, die den hageren Jungen bei sich aufgenommen haben.

Am nächsten Tag wollen sie seinen dreizehnten Geburtstag feiern. Nun wird er endlich erfahren, wer seine Eltern waren, dessen ist sich Tobbs sicher: Dopoulus wird ihm alles erzählen was er wusste und endlich wüsste er, Tobbs, wohin er gehört. Auch wenn er den Tavernenbesitzer und Wanja sehr gerne hat: er will doch wissen woher er stammt.

Vorher gilt es jedoch, eine Dämonenhochzeit zu meistern, die am Abend stattfinden soll. Ausgerechnet Tobbs wird als Bewacher der Dämonenkinder eingeteilt und lernt dadurch Sid kennen, einen engelsgleichen Satansbraten, der es schafft, Tobbs in den Streitwagen der Göttin Kali zu locken, die ebenfalls zu Gast in der Taverne ist und das alles andere als lustig finden wird.

Die beiden Kinder haben ihren Spaß an der Fahrt in dem von einem Mancor gezogenen Schlitten, bis sie über der Spiegelstadt kreisen und von den ängstlichen Bewohnern beschossen werden. Tobbs wird aus dem Gefährt geschleudert und landet, nur von einem Schwebeholz vor einem größeren Unglück bewahrt, vor den Füßen der entzückten Bewohner, die den Jungen gleich als ein Opfer für die Götter ausersehen.

Die Taverne, die den Hintergrund für die Romanserie bildet, ist kein gewöhnliches Wirtshaus: Sie besitzt viele Türen zu verschiedensten Welten, in die man nur mit einem jeweils speziellen Schlüssel gelangen kann. Diese Schlüssel werden allesamt von Dopoulus aufbewahrt. Mit diesem Ausgangspunkt lässt sich auch im weiteren Serienverlauf Handlung ohne große Setting-Beschränkung entfalten.

Die Vielzahl der Möglichkeiten wird ergänzt durch die liebenswerten und unglaublich lebendigen Protagonisten wie Sid, Tobbs und Anguana. Tobbs ist ein hagerer Junge, der an seinen Abenteuern in den Welten wächst, in die er durch Sids Schuld gelangt. Da die Zeit, die in jenen Welten fließt sich an anderen Regeln orientiert, als die der Taverne, ist er mehrere Tage unterwegs, während in der Taverne lediglich Minuten vergehen. Er wünscht sich währenddessen nichts sehnlicher als das Geheimnis um seine Herkunft zu lüften, das schwer auf ihm lastet. Als er auf seinem Abenteuer erfährt, dass er keineswegs nur menschlich ist, wie er bisher angekommen hat, brennt der Wunsch nach der Wahrheit umso stärker in ihm. Von dieser Suche werden wohl die Folgebände erzählen, die Tobbs in weitere, unbekannte Welten führen. Die übrigen Charaktere werden ebenfalls eindrucksvoll und geschildert und schleichen sich mit ihrer lebendigen, vollständigen und amüsanten Art in die Herzen der Leser.

Die vielen verschiedenen Geschichten, die hier erzählt werden, haben eine Gemeinsamkeit: Sie werden mit einem amüsierten Augenzwinkern erzählt und machen unwahrscheinlich großen Spaß beim Lesen. Es fehlen zwar nie ein ernster Unterton und diverse Anspielungen auf Probleme, die auch hier in dieser Welt existent sind, doch niemals wird es nur ernst und trübsinnig; der Humor bleibt ständiger Begleiter.

Der Roman ist sehr rasant und trotz seiner geringen Seitenzahl ein übersprudelnder Fluss aus Ideen, Witz und Abenteuern. Dies ist ein kleiner Schatz, den ich wärmstens empfehlen möchte. Wer sich einmal wieder entführen lassen möchte in entfernte Welten, mit vielen kleinen, lustigen und ernsten Abenteuern, der sollte diesen Band in die Hand nehmen und mit Tobbs und seinen Freunden auf die Reise gehen.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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