Buch-Cover, Adrienne Kress: Die halsüberkopfundkragen dramatischabenteuerliche Katastrophenexpedition

Die halsüberkopfundkragen dramatischabenteuerliche Katastrophenexpedition

Originaltitel: Alex and the Ironic Gentleman [AME]
Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Verlag: Arena-Verlag
Seiten: 400
Erschienen: 08/2007 (Original: 2007)
ISBN: 978-3-401-06164-1
Preis: 16,95 Euro (Hardcover)
Schlagworte: Schatzsuche
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Der Titel hört sich ja schonmal abenteuerlich an und abenteuerlich ist auch das Erlebnis von Alex, sodass der Titel gerechtfertigt ist.

Alex ist ein Mädchen, auch wenn jeder sie für einen Jungen hält, was sie nicht schlimm findet. Gelegentlich fordert sie es sogar heraus, sie berichtigt die Leute auch nicht, außer wenn es nötig ist und ist damit ganz zufrieden.

Ihre Eltern sind bei einer Höhlenexpedition auf Island einfach verschwunden und da es niemanden mehr gab, der auf das Kind hätte achtgeben können, hat sich ihr Onkel dazu bereit erklärt das kleine Mädchen aufzunehmen. Alex´ Onkel betreibt einen Laden für Türknäufe und ist ein sehr lieber und fantasievoller Mensch, den man einfach gern haben muss.

Nun sind die Sommerferien vorüber und Alex muss wieder in die Schule gehen, die ihr einfach nicht gefällt, hier muss sie eine Schuluniform tragen, die schrecklichen Lehrer und die oberflächlichen reichen Schüler ertragen. Normalerweise hätte sich ihr Onkel diese teure Schulausbildung auf der exklusiven Wigpowder-Steele-Akademie nicht leisten können, dich wie der Zufall es will, sitzt er im Verwaltungsrat und so wurde es Alex gestattet.

Richtig Anschluss hat sie jedoch nicht gefunden und will es eigentlich auch nicht.

Nun hält dieses Schuljahr aber eine große Überraschung bereit, denn die neue sechste Klasse bekommt einen überaus interessanten Lehrer zugeteilt. Mr. Underwood ist anders als alle anderen Lehrer, er ist fantasievoll, klug, unglaublich nett und freundet sich schnell mit Alex´ Onkel an, sodass sie ihn des Öfteren auch bei sich zuhause sieht.

Nun wird Mr. Underwoods Haus eines Tages angezündet und als er heimatlos bei Alex in der Küche sitzt, erzählt er ihr und ihrem Onkel die Geschichte einer Schatzkarte, die schon lange Zeit in dem Besitz seiner Familie sein sollte, doch die ihr auf hinterlistige Art und Weise gestohlen wurde. Alex ist sofort Feuer und Flamme, sie möchte ihrem geliebten Lehrer helfen die Karte wieder zu beschaffen. Als es ihr jedoch gelingt die Karte zu finden und sie ihrem Onkel und Mr. Underwood zeigen möchte, ist ihr Onkel ermordet- und Mr. Underwood entführt worden. Alex muss sich alleine auf die Suche machen.

Es passiert unglaublich viel in diesem Buch, jede Seite hält eine neue Überraschung bereit und überfällt den Leser mit weiteren Abenteuern. Allem voran stolpert Alex, versucht Herr über die Ereignisse zu werden und vielleicht irgendetwas wieder hinzu biegen, was andere vor ihr verbrechen.

Alex ist jedoch ein Kind und so fällt ihr das alles andere als leicht. Vor kurzem lebte sie noch ein ruhiges und beschauliches Leben mit ihrem geliebten Onkel und plötzlich steckt sie wirklich in der Patsche, aus der sie kaum herauskommt.

Es geschieht wie gesagt viel, fast schon zu viel. Man wünscht sich gelegentlich einfach einmal ausruhen zu können, anstatt von einem Abenteuer und das nächste zu stolpern, aus denen Alex relativ emotionslos wieder hervorgeht, was man von einem Kind einfach nicht erwartet. So erfährt man auch nicht allzuviel über sie und ihr Innenleben, außer den paar Brocken, die man zwischendurch einmal aufschnappen kann.

Der Humor, der hier angeschlagen wird ist eigen und man muss ihn mögen oder eben nicht. Wenn Omas als böse dargestellt werden, mit ihrem Gebissen klappern und eklig sind, mögen das die einen witzig finden, andere einfach nicht.

Der Anfang zieht sich ein wenig, so dauert es, bis die Geschichte richtig angelaufen ist, doch dann wird sie interessant und hat auch einiges Neues zu bieten, das man so aus Kinderbüchern noch nicht wirklich kennt.

Toll ist nicht nur der Titel, sondern auch die Aufmachung des Buches, das muss man ihm einfach lassen. Da ist einmal das Titelbild von Graham Howells, das aussieht, als hätte es Chris Ridell gezeichnet, der leinene Buchrücken und das Lesebändchen, das am unteren Ende einen metallenen Button mit einem Riesenkrake darauf vorweisen kann. Das alles sind wunderbare Extras.

Alles in allem liegt ein ganz passables Buch vor, das man als Kind lesen kann, aber nicht muss. Zur kurzweiligen Unterhaltung ist es auf jeden Fall geeignet.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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