Buch-Cover, Richard Laymon: Das Treffen

Das Treffen

Originaltitel: Blood Games [AME]
Übersetzer: Kristof Kurz
Genre: Fantasy Horror
Verlag: Heyne
Seiten: 560
Erschienen: 12/2007 (Original: 1992)
ISBN: 978-3-453-67543-8
Preis: 9,95 Euro (Softcover)
Schlagworte: HexenMordRuinen
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Grimoires.de    
Wertung: 5/5 Grimoires; 9/10 Punkte, Sehr gut

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Seit dem College sind Finley, Helen, Cora, Abilene und Vivian Freundinnen. Eine skurrile Situation hat sie zusammengeschweißt. Damit sie sich auch nach dem College nicht aus den Augen verlieren, haben sie ausgemacht, sich jedes Jahr für mindestens eine Woche zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Dafür sucht immer eine der Freundinnen einen Ort aus. Dieses Jahr war die pummelige Helen dran, die gleichzeitig ein großer Horror-Fan ist. Sie hat ein altes verlassenes Hotel gewählt, das mitten im Wald, Kilometer von der Zivilisation entfernt liegt.

Dem Großteil der Frauen ist die Umgebung zwar unheimlich und sie fühlen sich nicht besonders wohl, doch eine Nacht wollen sie in dem verfallenen Gemäuer verbringen. Begeistert sind sie von der heißen Quelle, die durch das Hotel verläuft und in einem Pool mündet. Die Frauen genießen trotz der Hitze das Wasser, grillen und schauen sich in dem Haus um. Sie ahnen nichts Böses, als plötzlich ein fremder Junge auftaucht, beim Anblick der nackten Weiblichkeit jedoch die Flucht ergreift. Nachdem sich die größte Aufregung gelegt hat, einigen sich die fünf, in den nächsten Ort zu fahren, doch dann ist der Autoschlüssel verschwunden. Die Freundinnen fliehen in den nahegelegenen Wald, um dort zu übernachten. Die Stimmung ist angespannt, da Helen erzählt hat, was hier vor einigen Jahren geschehen ist. Das Hotel war gut besucht, doch dann gingen einige der Gäste auf die Jagd und trafen auf ein Mädchen der einheimischen Familien des Waldes, die dort schon seit vielen Jahren leben und auch Inzucht betreiben. Sie haben es aus versehen angeschossen und da sie sich dafür nicht rechtfertigen wollten, haben sie es getötet. Aus Rache haben sich die Familien des Waldes zusammengeschlossen und jeden umgebracht, der zu dieser Zeit als Gast dort lebte. Aus diesem Grund ist das alte Gebäude verlassen und heruntergekommen.

Am nächsten Morgen ist ausgerechnet Helen verschwunden und die verbliebenen Vier können sie nirgendwo finden. Als sie tiefer in den Wald hineingehen, treffen sie auf eine Hexe, die ihnen gegen Bezahlung helfen möchte. Doch damit beginnt das Grauen.

Zunächst scheint dieses Buch kein typischer Laymon Roman zu sein. Es fehlt die große Brutalität, die man sonst aus seinen Büchern kennt und er stellt die Freundschaft der Mädchen sehr intensiv dar. Immer wieder gibt es Rückblenden in deren College-Leben, ihre Streiche und ihre Entwicklung. Das macht das Buch unterhaltsam, doch wird wohl für eingefleischte Laymon Liebhaber, die eben seine grausame Seite mögen, eher ungewohnt sein. Die Protagonistinnen sind klischeehaft. Es gibt das dicke Mädchen, das makellos, wunderschöne Mädchen, die Intelligente, die Burschikose und die Durchschnittliche. Damit deckt jede einen Part der Geschichte ab. Das Gute an diesem Roman ist, dass man ihn glauben könnte. Die Reaktionen der Frauen sind nicht weit her geholt, außer vielleicht, dass sie tatsächlich im Wald schlafen. Auch die Vermischung von Realität und Fantasie ist gut, man weiß bis zum Schluss nicht, ob die Hexe im Wald die Mädchen nun tatsächlich verflucht hat, ob ihre Beschwörung um Helen zu finden zufällig korrekt war oder ob tatsächlich noch mehr in diesem Wald lauert.

Die Freundinnen selbst sind recht sympathisch. Da ist für jeden Lesertyp jemand dabei, den er mögen kann oder eben auch nicht.

Die Rückblenden innerhalb der Geschichte sind ansprechend und gut geschrieben worden. Sie unterbrechen zwar die Hauptgeschichte, aber das verzeiht man gerne, da diese äußerst unterhaltsam sind und die Protagonisten gut vorstellen.

Damit liegt ein sehr lesenswertes neues Buch des Autors vor, das nur zu empfehlen ist.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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