Buch-Cover, Brian Keene: Der lange Weg nach Hause

Der lange Weg nach Hause

Originaltitel: take the long way home [AME]
Übersetzer: Michael Krug
Genre: Mystery
Seiten: 180
Erschienen: 03/2008 (Original: 2006)
ISBN: 978-3-902-60701-0
Preis: 8,95 Euro (Softcover)
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Die letzten beiden Bücher, die von dem Autor hier veröffentlicht worden sind, waren „Das Reich der Siqquisim“ und „Wurmgötter“. Beide Bücher waren recht umfangreich und behandelten auf die eine oder andere Weise den Weltuntergang. Auch das vorliegende Buch widmet sich wieder diesem Thema, jedoch auf eine ganz andere Art.

Viele Menschen haben endlich Feierabend und freuen sich auf ihr zuhause. Sie sitzen in ihren Wagen und reihen sich in die nicht enden wollende Schlange der Blechhaufen auf den Straßen ein. Auch Steve sitzt mit seinen Kollegen in einem Auto, sie haben eine Fahrgemeinschaft gegründet, und freut sich auf seine Frau, die daheim auf ihn warten wird. Auf einmal hallt ein lautes Geräusch durch die Straßen, das alle Menschen bis ins Mark erschüttert. Prompt passieren viele Unfälle gleichzeitig, in einen wird auch Steve verwickelt. Ihm geschieht nicht viel, doch der Fahrer ihres Wagens ist tot und einer seiner Kollegen spurlos verschwunden. Nachdem sich Steve aus dem Wagen geschält hat und sich umblickt, erkennt er, dass noch mehr Menschen verschwunden sind, manche Autos sind leer, eine hysterische Frau sucht nach ihrem plötzlich verschwundenen Baby. Nun bricht auch noch das Telefonnetz zusammen, Feuerwehr und Polizei kommen nicht durch die überfüllten Straßen und Panik macht sich breit. Steve will nicht untätig herumstehen sondern beschließt nach Hause zu laufen. Ihm schließen sich ein Kollege und ein, ihm bis dahin wildfremder Mann an. Auf ihrem Weg passieren sie brennende Gebäude, tote Menschen, verlassene Autos und weitere verwirrte Arbeiter wie sie es sind. Sie verstehen nicht, was geschehen ist, basteln sich jedoch eine Theorie zusammen. In der Bibel war doch die Sprache von dem Untergang der Welt, der Entrückung der Menschen und der letzten Zeit der Erde...

Dieses Buch ist sehr seltsam. Hier wird biblischer Stoff verarbeitet und alles läuft auf die Apokalypse hinaus. Dafür hat sich der Autor jedoch nicht viel Zeit genommen, sondern arbeitet das alles auf knapp hundertfünfzig Seiten aus. Man lernt die Protagonisten wie Steve, Charlie und Frank zwar kennen, aber leider nicht soweit, wie es möglich gewesen wäre, mit zweihundert Seiten mehr. Zu Beginn versteht man auch nicht, was denn geschehen sein könnte, immerhin bleibt alles unklar und niemand hat die Lösung dieses Rätsels parat. Erst nach und nach begreift man den biblischen Charakter. Das Ende des Buches ist alles andere als zufriedenstellend, vielmehr hat man das Bedürfnis mehr zu erfahren, da es sich wie eine lange Einleitung liest. Es unterscheidet sich demnach also von den anderen Büchern des Autors, die nicht nur umfangreicher waren, sondern eben auch mehr Fakten vermittelt haben. Es lässt sich durch den angenehmen Stil des Autors gut lesen, allerdings hat man es im Grunde nach einer Stunde ausgelesen.

Wie immer gibt es einige Gewaltszenen in diesem Buch, Menschen sterben bei Unfällen, bringen sich gegenseitig um oder werden verrückt, doch die Darstellungen halten sich, anders als bei vorausgegangenen Werken, in Grenzen

Damit liegt ein zwar interessantes, aber nicht direkt mitreißendes Buch vor, das gerne noch ein paar Seiten mehr hätte haben dürfen. Aufgrund der neuartigen Sachlage, kann man es gut lesen und sich seine eigenen Gedanken dazu machen, von Anfang bis Ende mitzureißen, weiß es jedoch nicht.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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