Buch-Cover, Mary Janice Davidson: Happy Hour in der Unterwelt

Happy Hour in der Unterwelt

Originaltitel: undead and unappreciated [AME]
Serie: Betsy Taylor (#3)
Übersetzer: Stefanie Zeller
Genre: Humoristische Fantasy
Verlag: LYX Egmont
Seiten: 222
Erschienen: 02/2008 (Original: 2005)
ISBN: 978-3-802-58125-0
Preis: 8,95 Euro (Softcover)
Schlagworte: ProphezeiungVampire
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Betsy Taylor ist ein Vampir, jedoch nicht irgendein Vampir, sie ist die Königin der Vampire. Warum das so ist weiß sie selbst nicht genau und ein großes Problem ist, dass sie nicht alle Vampire akzeptieren. Sie ist mit diversen Fähigkeiten gesegnet, wie Beispielsweise dem Schutz vor Kreuzen. Auch kann man sie pfählen, ohne dass sie zu Asche wird, sobald man den Pflock wieder aus ihrem Körper zieht, steht sie auf und läuft herum, als ob nichts geschehen wäre und Sonnenlicht stört sie auch nicht.

Nun hat sie jedoch einen unfreiwilligen Gemahl, wie es das Buch der Toten so schön ausdrückt. Der erste Vampir, mit dem sie schläft wird ihr königlicher Gemahl, sie wusste nichts davon und so muss sie die nächsten tausend Jahre zusammen mit dem attraktiven Sinclair regieren.

Der ist zu ihr in die Villa gezogen, wo auch Betsys reiche Freundin Jessica und ihr schwuler Freund, der Arzt von Beruf ist, wohnt. Als bekannt wird, dass Betsys gemeine Stiefmutter schwanger ist, glauben Sinclair und dessen Komplizin, dass sich eine erneute Wahrsagung des Buches erfüllt. Hier steht nämlich, dass die Schwester der Königin die Welt unter ihre Herrschaft stellen wird. Als Betsy das hört, hat sie genug davon, dass alle ihr immer nur von dem Inhalt des Buches erzählen, sie aber nicht selbst darin lesen darf. Es heißt nämlich, dass die Lektüre des Buches wahnsinnig macht, doch das ignoriert sie diesmal gekonnt und zieht sich für einen Leseabend zurück. Als sie genug gelesen hat, kann sie plötzlich ihre Schuhsammlung nicht mehr ausstehen, fällt ihre beste Freundin an und zerfleischt diese nahezu und zerrt Sinclair in ihr Bett. Als wäre das nicht alles, wacht sie plötzlich schon vor Sonnenuntergang auf und da ihr das Licht nichts ausmacht, genießt sie die Strahlen der Sonne, obwohl sie weiß, was sie getan hat.

Am nächsten Tag ist Betsy nämlich wieder bei Verstand, doch Jessica weigert sich verständlicherweise sie zu sehen oder auch nur zu sprechen. Dafür finden sie jedoch heraus, dass ihre Stiefmutter schon einmal schwanger war, ihre Tochter jedoch ausgesetzt hat. Es scheint klar zu sein, dass diese Tochter die Tochter des Teufels ist und das sie das Mädchen finden muss. Laura, ihre Schwester ist jedoch das liebreizendste Geschöpf unter Gottes Himmel, sie geht in die Kirche, setzt sich für gute Zwecke ein...und sie weiß, dass sie die Brut der Hölle ist.

Langweilig wird der unfreiwilligen Königin wahrlich nicht, denn es passieren alle möglichen wirklich und unwirklichen Dinge. Die Situationen sind skurril und lustig zugleich, vor allem da es Betsy gelingt mit ihrer unfreiwillig komischen Art alle Begebenheiten aufzulockern. Mehr als einmal muss man bei der Lektüre dieses Buches lachen. Nur empfindet Betsy selbst ihre Situation nicht immer direkt als lustig. Sinclair macht ihr Sorgen, ihre Stiefmutter ist gemein, alle scheinen ihre neue Schwester zu lieben, sie jedoch nicht, ihre beste Freundin spricht nicht mehr mit ihr und so geht das endlos weiter. Sie hat endlich begriffen, wie viel sie für Sinclair empfindet doch es scheint zu spät zu sein, er wendet sich von ihr ab und sie kann nichts dagegen tun. Hier wirkt sie ein wenig verletzlicher als in den Bänden zuvor und sie reagiert zum Teil wie eine lebendige Frau, die sich nur wünscht glücklich zu sein.

Der Stil der Autorin ist jedoch noch immer derselbe, was heißt, dass man nach wie vor in den Genuss spritziger Dialoge, lustiger Zwischenfälle und frechen Sprüchen kommt. Diese Geschichte hat Biss und Humor, eine perfekte Mischung, die süchtig macht und von der man nicht genug bekommen kann.

Damit liegt hier ein wunderbarer dritter Band vor, den ich jedem empfehlen möchte, der sich für lustige Vampir-Geschichten begeistern kann. Allerdings sollte man mit dem ersten Band beginnen, die Autorin erklärt zwar immer wieder, wie das Ganze seinen Lauf genommen hat, doch fehlen die kleinen Details, die während der Geschichte immer wieder von Wichtigkeit sind.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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