Buch-Cover, Justin Richards: Death Collector

Death Collector

Originaltitel: The Death Collector [AME]
Übersetzer: Christine Gallus
Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Verlag: Loewe
Seiten: 303
Erschienen: 01/2008 (Original: 2006)
ISBN: 978-3-785-56076-1
Preis: 16,90 Euro (Hardcover)
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Mr. Wilkens ist verstorben und seine Witwe trauert um ihn. Sie wird aus ihrer Lethargie gerissen, als die Tür aufgeht und ihr Mann plötzlich wieder bei ihr ist, nach Erde stinkend und seinen Hund an die Leine nehmend, um mit ihm Gassi zu gehen.

Wenig später beobachtet der kleine, fünfzehnjährige Taschendieb Eddie, wie zwei Männer einen alten Mann mit Hund verfolgen. Er weiß, dass dieser ihr nächstes Opfer sein soll und möchte dem Mann helfen, obwohl er ihn nicht kennt. Er weiß, dass er wahrscheinlich sterben wird, wenn er in die Fänge der Männer gerät. Aus diesem Grund folgt er ihnen, verliert sie auf einem großen Anwesen jedoch aus den Augen. Stattdessen wird er von einem riesigen Ungeheuer angegriffen und nimmt Reisaus.

George und sein Kollege arbeiten an den Tagebüchern des Wissenschaftlers Henry Glick und sind Angestellte im Museum der Stadt. Sie mögen ihre Arbeit und bleiben oft länger, als sie müssten. An diesem Abend geschieht jedoch etwas Schreckliches. Zwei Männer brechen in das Museum ein, schlagen Georges Kollegen nieder und setzten ausversehen die wertvollen Tagebücher in Brand. Somit müssen sie unverrichteter Dinge wieder abziehen, da sie genau diese Tagebücher haben wollten. George verliert seinen Freund, der an der Verletzung stirbt und die Tagebücher ebenfalls, von denen nur eine verkohlte Seite übrig bleibt, auf der ein Spruch zu lesen ist. Nun kreuzen sich die Wege von George, einem weiteren Helfer und Eddie und sie machen sich gemeinsam auf, um das Rätsel um die Tagebücher und den geheimnisvollen Spruch zu lösen.

Auffällig an diesem Buch ist zunächst die Vermischung von Perspektiven. Der Autor und mit ihm der Leser verbleibt nämlich nicht bei einem Protagonisten, sondern wechselt beständig zwischen den Hauptpersonen. Die Mischung der Hauptpersonen ist gelungen, da jeder seine ganz eigenen Fähigkeiten mit einbringen kann, allen voran Eddie, der als Straßenkind ja über einige Erfahrung verfügt. George ist dagegen beispielsweise ein begnadeter Mechaniker und Sir William Protheroe, der auch noch dazukommt, verfügt über viele nützliche Kontakte und hat etwas im Kopf. Wenig später stößt ein Mädchen zu der Gruppe, sorgt für eine weibliche Note und verdreht George den Kopf.

Die Geschichte ist eigentlich sehr gut, die Mischung aus Kriminalfall, Monsterjagd und Schnitzeljagd ist gelungen. Leider schafft sie es aber bis zum Schluss nicht wirklich, den Leser mitzureißen. Warum das so ist, ist allerdings schwer zu sagen. Wahrscheinlich passiert stellenweise einfach zu wenig. Während es ein paar spannende und aufreibende Action-Szenen gab, dümpelt die Geschichte danach weiter vor sich hin und wird dadurch langweilig. Die Charaktere sind zwar lustig und vielfältig, auf den ersten Blick, auf den zweiten bleiben sie das ganze Buch über aber flach und lieblos. Auch werden einige Klischees angewandt, wie die Darstellung der Bösen, die allesamt bedrohlich und hässlich wirken, das Dunkle steht ebenfalls für das Böse und die Guten sind fröhlich, Opfer und liebenswert. Es ist ein Buch für Kinder, beziehungsweise junge Jugendliche, also ist solch eine Darstellung im Grunde in Ordnung, aber selbst Kinder in diesem Alter können schnell selbst herausfinden, wer die Guten und wer die Bösen sind, ohne das man es ihnen auf einem goldenen Teller serviert.

Damit ist dieses Buch wirklich nur für junge Leser geeignet, die über die Schwächen der Handlung hinwegsehen können und sich noch von solch einer Geschichte mitreißen lassen können. Für ältere Jugendliche, die ungefähr dasselbe Alter haben wie Eddie und Erwachsene ist dieses Buch im Grunde nicht zu empfehlen.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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