Buch-Cover, Lawrence Watt-Evans: Das Schwarze Wiesel

Das Schwarze Wiesel

Originaltitel: Split Heirs [AME]
Übersetzer: Dietmar Schmidt
Genre: Humoristische Fantasy
Seiten: 379
Erschienen: 1997 (Original: 1993)
ISBN: 3-404-20316-X
Preis: 5,57 Euro (Softcover)
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Eigentlich war alles schön im Lande Hydrangea, wäre da nicht die Invasion der schrecklich barbarischen Gorgoren, die den König mal eben so geköpft haben, die ganzen Zauberer obendrein und außerdem noch einige andere, die ihnen nicht gefielen. Königin Artemisia wurde von Brotz, dem Herrscher der Gorgoren geheiratet und allgemein weht ein etwas rauherer Wind (sagt ich etwas?).

Nun, das Hauptproblem der Königin ist es momentan, zwei ihrer Kinder loszuwerden, genauer gesagt zu ihrem Vetter zu schicken, da Drillinge (oder mehrere Kinder insgesamt) auch das Vorhandensein mehrerer Väter bedeuten - zumindest bei den Gorgoren.

Also wird die Amme Ludmilla mit der Tochter und dem zweitgeborenen Sohn losgeschickt. Unglücklicherweise nimmt sie beide Söhne mit und die Königin darf schauen, wie sie Avena zu einem Jungen macht, zumal die anderen beiden nicht zurückkehren. Es ist nämlich so, das Ludmilla bei einem "alten Bekannten" verstarb und die beiden Kinder zurückließ, ohne dass jemand wusste, wer sie eigentlich sind. Eines wurde kurzerhand an den letzten überlebenden Zauberer verkauft, ein anderes behielt der "alte Bekannte" ein Schafhirte für sich.

Das Schwarze Wiesel indessen, der Bruder der Königin plant einen Aufstand - mit 6jährigen, ungefähr. In einigen Jahren wird er so eine starke Truppe haben...

Die Kinder entwickeln sich großartig: Prinz Arbol/Avena ist zufrieden mit ihrem Prinzendasein (und weiß nicht einmal, dass sie eigentlich eine Prinzessin ist) und führt sich wie ein echter gogorischer Prinz mit hydrangeanischem Blut auf, der nun Dunwin genannte hütet fröhlich Schafe und Wulfrith ist ein begeisterter Zauberlehrling, der es tatsächlich schafft, Zauber mit praktischem Nutzen zu vollbringen (etwas was man seit vielen Jahren nicht gesehen hat).

So weit so gut, doch dann geht das Verwechslungschaos los. Ein Gesandter der Königin erblickt Dunwin und soll ihn in den Palast bringen, erwischt bei seiner Rückkehr jedoch Wulfrith. Der Zauberer sucht seinen Adepten und hält Dunwin für selbigen, der sein Gedächtnis verlor. Wenig später sieht er seinen Irrtum ein und Dunwin wird vom Schwarzen Wiesel rekrutiert...

Noch einiges Turbulentes schließt sich an, bis das Ganze dann auf dem Marktplatz einer halb eingeäscherten Stadt mit einem in einen Drachen verwandelten Schaf, jede Menge Gorgoren, vielen "Hydries", 3 Thronfolgern, äh nein 4(?), einem ECHTEN Drachen, zwei Zauberern, einem Schafshirten und viel Durcheinander endet... (Und nein, da muss keiner durchblicken, es darf sogar bezweifelt werden, dass es irgend jemand geschafft hat)

Das Buch erhält 8 von 10 Punkten

Das Buch wurde gemeinsam von Lawrence Watt-Evans und Esther Friesner verfasst.

Ich habe lange nicht mehr so gelacht und geschmunzelt bei der Lektüre dieses Buches, dass sich selbst auf dem Umschlag rühmt, "die Witzigste Fantasy seit Monty Pythons Ritter der Kokosnuss" zu sein. Nun, das steht jedem frei zu entscheiden. Fakt ist, dass es der gleiche fiese Humor ist - und den finde ich persönlich großartig. Nur ist es leider so, dass nicht jeder Monthy mag und wer die Pythons nicht mag, der sollte von diesem Buch die Finger lassen und sich anderer humorvoller Fantasy (BANNSÄNGER, z.B.) zuwenden.

Ansonsten kann man bei diesem Buch wirklich einen rauchenden Kopf bekommen, doch die Witze sind teilweise derart bescheuert, dass man aufpassen muss, keinen Lachkrampf zu bekommen... Viel besser könnte es der Flying Circus auch nicht hin bekommen!

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Avatar von nico Rezension von: (Grimoires.de)
Nico hat besonderes Interesse an Fantasy sowie ihrem Bezug zur Realität und anderen Texten (Intertextualität). Nico studierte Literatur in Deutschland und England. Wenn er nicht liest, läuft er oder ist im Tischtennis unterwegs.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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