Buch-Cover, Meike Haas: Finja und die Zauberfürstin

Finja und die Zauberfürstin

Serie: Finja (#4)
Autor: Meike Haas
Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Verlag: Arena-Verlag
Seiten: 157
Erschienen: 06/2008 (Original: 2008)
ISBN: 978-3-401-06295-2
Preis: 9,95 Euro (Hardcover)
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Grimoires.de    
Wertung: 5/5 Grimoires; 10/10 Punkte, Ausgezeichnet

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Bereits der vierte Band der Finja-Reihe liegt nun vor, in der es um ein kleines Mädchen geht, das den Durchgang in die fantastische Welt Aramsi gefunden hat. Dort erwarten sie so manche Abenteuer, die kein Ende finden wollen. Auch im vierten Band wird es wieder spannend.

Finja ist glücklich, obwohl die Ferien vorüber sind. Sie hat auch allen Grund sich zu freuen, immerhin ist es ihr gelungen ihren Onkel Ulrich wieder aufzuwecken, der lange Zeit in sich selbst versunken war. Das hatte alles mit dem fantastischen Land Aramsi zu tun und barg einige Gefahren für das Mädchen. Inzwischen hat Ulrich jedoch auch seine Geliebte bei sich, die nun in Aramsi verfolgt wird und sollte eigentlich seine Stelle als Lehrer an Finjas Schule wieder antreten, doch es soll anders kommen. Noch während Finja zu ihrem Onkel rennt, um ihn abzuholen, sieht sie den Krankenwagen vor seinem Haus. Ulrich ist zusammengebrochen, ohne Vorwarnung oder ersichtlichen Grund. Nach der Schule eilt Finja zu ihm ins Krankenhaus, wo Ulrich sein Bewusstsein wiedererlangt hat und ihr erzählt, dass er im Traum etwas Schreckliches gesehen hat. Das Traumkloster ist einfach eingestürzt, was auch für die Bewohner der Erde Auswirkungen haben kann. Girimko, der Traumstreichermeister ist sich jedoch sicher, dass er weiß, wer die Schuld an dem unvorhersehbaren Unglück trägt, denn sie ist auch diejenige, die den Fluch über die Bewohner Aramsis gelegt hat: Die Zauberfürstin Itzikia. Der Fluch besagt, dass alle Bewohner Aramsis den blauen Traumstaub zu Atmen brauchen. Durch die Zerstörung des Klosters kann dieser jedoch nicht mehr optimal hergestellt und verteilt werden und viele Völker können schon bald nicht mehr richtig atmen. Während Girimko glaubt, die Zauberfürstin in einem Kampf besiegen zu müssen, versucht die Großweberin Mormi einen magischen Architekten zu finden, der das Kloster rasend schnell wieder aufbauen könnte. Finja hat dagegen von einer ganz anderen Möglichkeit gehört, die dem Land helfen könnte. Das jedoch bringt sie in große Gefahr, da es nicht im Interesse aller mächtigen Wesen liegt, das Kloster wieder aufzubauen.

Mit diesem Buch übertrifft sich die Autorin mal wieder selbst. Es ist spannend, aufregend und voller überraschenden Wendungen, sodass man bis zum Schluss regelrecht verzaubert ist. Finja stößt auf viele Schwierigkeiten innerhalb und außerhalb der fantastischen Welt. Außerhalb ist es ihr Onkel Ulrich, der den Ruf hat, verrückt zu sein, was zwei Klassenkameradinnen des Mädchens ausnutzen, um Finja zu ärgern. Das macht es für sie nicht gerade einfach, auch wenn sie dadurch endlich einen Verbündeten hat, der von Aramsi weiß und sie unterstützen kann. Innerhalb des Reiches ist es die Verbohrtheit und die Vorurteile, die sich die dort lebenden Völker angeeignet haben, die Finja Stolpersteine in den Weg legen. So fällt ihr eine Lösung für das große Problem ein, die niemandem weh tun würde, doch die Erwachsenen wollen ihr nicht zuhören. Sie sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als auf ein Kind zu hören. Und doch ist es wieder Finja, die mit ihrer Willenskraft und auch ein Stückweit ihrer Naivität Aramsi retten kann.

Der Stil der Autorin ist wie in den vorausgegangenen Bänden ansprechend und leicht zu lesen, da noch immer ein Buch für Kinder vorliegt. Dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein, sondern der Leser stößt gemeinsam mit Finja gegen eine Wand von Problemen, die ein wenig bedrückend sind. Auch ist am Ende des Buches nicht ganz deutlich, ob es das letzte Abenteuer der quirligen Finja war, denn es wird durchaus nach einem Wiedersehen gefragt, aber da es ein neues System gibt und die großen Probleme gelöst sind, kann es auch das letzte Buch gewesen sein. Hier kann man sich nur überraschen lassen und auf eine Fortsetzung hoffen, denn diese Bücher sind zauberhafte Märchen, die man nicht missen möchte.

Damit liegt wieder ein wunderschöner, spannender und bezaubernder Band der Finja-Reihe vor, der allen Fans nur wärmstens zu empfehlen ist. Neueinsteiger sollten mit dem ersten Band beginnen und sich die Freude nicht nehmen, die kompletten Abenteuer zu erleben.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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