Buch-Cover, Bernd Perplies: Erbe der Kristalldrachen

Erbe der Kristalldrachen

Serie: Tarean (#2)Genre: Fantasy
Verlag: LYX Egmont
Seiten: 512
Erschienen: 04/2009 (Original: 2009)
ISBN: 978-3-8025-8184-7
Preis: 12,95 Euro (Softcover)
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Wertung:  
Grimoires.de    
Wertung: 4/5 Grimoires; 8/10 Punkte, Gut bis sehr gut

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Wertung: 5/5 Grimoires; 10/10 Punkte, Ausgezeichnet

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Der erste Band der Tarean Reihe überraschte im positiven Sinn, da die Geschichte um einen jungen Antihelden auf der Suche nach Gerechtigkeit und der Wahrheit zwar ein bekanntes Thema ist, aber ansprechend und dennoch neuartig aufbereitet worden ist. Nun liegt auch endlich der zweite Band vor.

Der junge Tarean hat im ersten Band alles daran gesetzt den Namen seines Vaters, einem ehemaligen Kristallritter reinzuwaschen, dessen Niederlage eine Schreckensherrschaft heraufbeschworen hat. Man glaubte lange, dass dies absichtlich geschah und auch Tarean der erst nach dem Tod seines Vaters geboren wurde, musste unter dieser Anschuldigung leiden. Während seiner Reise zu seinem größten Widersacher, versammelte er eine bunte Schar von Wegbegleitern um sich, die ihn unterstützten und zur Seite standen. Als die Schlacht geschlagen war, zerstreuten sie sich, um auszuharren, welche Dinge nun folgen würden. Inzwischen ist Tarean die Zeit bei den Vogelmenschen lang geworden, bei denen er gerade seine Freizeit verbringt. Moosbeere, das Irrlicht ist an seiner Seite geblieben, die kleine Frau hat sich in den letzten Monaten offensichtlich in den jungen Recken verliebt, auch wenn dieser eher an seine Elfenfreundin denkt, als an das kleine Wesen. So ist er unvorbereitet, als ihn ein Hilferuf aus den Trümmern der großen Festung At Arthanoc erreicht. Tarean weiß, das er aufbrechen muss, um dort nach dem rechten zu sehen, begleitet wird er dabei nicht nur von seinem treuen Irrlicht, sondern auch von dem Prinzen der Vogelmenschen, Iegi und dessen Freundin Raisil. Auch zu Auriel und dem Werbären Bromm, nehmen die Freunde schließlich Kontakt auf und bitten sie an ihre Seite. Das Geheimnis das unter den Ruinen lauert ist nämlich unglaublich und fordert viel Kraft und Mut. Eine Drachin ist dort unten von Calvas gefangen gehalten worden, die Tarean bittet ihre Kinder zu befreien und wieder in die Welt zurückzulassen. Für diese Reise überreicht sie ihm ein ganz besonderes Geschenk, das sie schwach macht und langsam aber sicher töten wird, wenn Tarean seinen Auftrag nicht rechtzeitig erfüllt. Das ist jedoch nicht die einzige Sorge, denn auch Calvas ist nicht vollständig vernichtet, obwohl sein Körper zerstört wurde und er sucht sich Raisil aus, um ein Gefäß für seinen Geist darzustellen.

Man schließt das Buch mit gemischten Gefühlen. Während im ersten Band die Charaktere im Vordergrund standen, ebenso wie ihre Entwicklung, liegt der Hauptmerk des zweiten Bandes eindeutig auf der abenteuerlichen Seite. So geraten die Freunde von einer Gefahr in die nächsten und auch die Landschaften wechseln sich schnell ab. Die Beschreibungen sind wie immer gut gelungen, doch wirkt die ganze Geschichte etwas oberflächlicher als die des ersten Bandes, obwohl einige Konflikte entstehen und Streitgespräche geführt werden. Längen findet man an dieser Stelle dennoch keine, was man dem Autor wirklich zugute halten muss. Zudem kommt, dass das Ende vielmehr erschreckt und auch enttäuscht. Man hat Tote zu beklagen in diesem Band und es sind auch solche darunter, die man in den beiden Geschichten liebgewonnen hat. Man stößt in diesem Buch auf einige Fantasyelemente, es ist darauf ausgelegt und wirkt nicht überladen oder übertrieben. Dennoch sind diese stereotypisch, man erwartet sie und wird nicht durch Neuheiten überrascht. Das hatte der Autor mit Moosbeere und ihren frechen Sprüchen sehr gut gelöst, im zweiten Band ist sie jedoch stiller und zieht sich generell etwas von den Menschen zurück. Vielmehr wird ihre Existenz mysteriös. Das ist etwas schade, da dies selbst für Vielfantasyleser frischen Wind in die Geschichte gebracht hatte.

Somit liegt eine solide und spannende Fortsetzung mit kleinen Schwächen vor, die dennoch zu empfehlen ist!

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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