Newsletter/Grimoire 02/2008

Zombies und Vampire - schlichtweg untot

Erneut geht es in den jüngsten Rezensionen düster-untot her, wenngleich sich neben den Vampire nun auch Zombies wieder unter den Quasi-Lebenden finden (Herbst, Siqquisim). Einen Abstecher in die doch eher seltenen Sammlungen von Kurzgeschichten gibt es mit Chritopher Marzis "Nimmermehr" und "Jenseitsfalle" liefert schließlich die Fortsetzung zu "Mittelsturm", welches letztlich in die klassischere "High" Fantasy fällt.


Herbst Beginn

Autor: Moody, David
Originaltitel: Autumn [EN]
Übersetzer: Michael Krug
Verlag: Otherworld-Verlag
Genre: Fantasy Horror
ISBN-13: 978-3-9502185-7-2
Erschienen: 09/2007
Seitenzahl: 289
Kaufpreis: 9,95 EUR (Softcover)
Bewertung: 10/10 (Ausgezeichnet)
Beschreibung:
Ein Virus bricht aus und befällt die Menschheit. Die Luftwege schwellen an, verhindern das Atmen und schließlich platzen die Schwellungen auf und lassen den infizierten qualvoll am eigenen Blut ersticken. Woher das Virus kommt oder was es ausgelöst hat, weiß keiner, alles was sicher ist, ist, dass jeder der sich angesteckt hat, innerhalb weniger Sekunden tot ist. Nur eine Handvoll Menschen überlebt und sie rotten sich in einer Gruppe zusammen. Der Schmerz die geliebten Menschen und den sicheren Alltag verloren zu haben betäubt die kleine Gruppe, sie sind zu keinen normalen Handlungen fähig. Die Straßen sind gepflastert mit Leichen.

Die Überlebenden vegetieren dahin, bis sich die Leichen auf den Straßen plötzlich erheben und umherlaufen. Sie sind ohne Intelligenz, tot, haben jedoch Reflexe. So laufen sie ziellos umher und drehen nur um, wenn sie gegen ein Hindernis stoßen. Die Überlebenden haben Mitleid mit den wandelnden Toten, auch wenn sie sich deren Zustand nicht erklären können. Innerhalb der Gruppe kommt es zu Spannungen, keiner kann den Schmerz, den er in sich trägt verarbeiten und das Gefühl eingesperrt zu sein, wird für drei von ihnen unerträglich. Carl, Michael und Emma fassen den Entschluss aus der Stadt aufs Land zu fliehen, da dort weniger Leichen verwesen werden als in der Stadt und somit die Luft nicht so giftig sein dürfte. Keiner der Anderen will sich ihnen anschließen, man begegnet ihnen dagegen sogar mit unverhohlener Feindseligkeit. Ein Haus auf dem Land, an einem Waldrand ist schnell gefunden. Es gibt einen Generator, einen Fluss mit trinkbarem Wasser und mehre Dörfer in der Nähe, in denen sie die Supermärkte plündern können. Ein nahezu perfekter Ort um seine Gedanken zu ordnen und zu überleben. Alles scheint gut zu werden, bis sich die wandelnden Toten verändern. In ihren Augen blitzt plötzlich Intelligenz auf und sie fallen die Freunde an, wenn sie auch noch nicht stark genug sind um ihnen ernsthaft zu schaden. Wohin kann man in einer von Toten bevölkerten Welt nun fliehen?

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Nimmermehr: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=652
Jenseitsfalle: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=654
Süss wie Blut und teuflisch gut: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=655
Gefangene des Blutes: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=656
Das Reich der Siqquisim://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=657

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