Newsletter/Grimoire 01/2011

Vampire - man wird sie nicht los

Nach einer wie üblich etwas längern "Weihnachtspause" gibt es ein halbes Dutzend neue Rezensionen:
"Septimus Heap: Physic" und "Queste" begleiten den Außergewöhnlichen Lehrling nicht in ein fremdes Land sondern in die Vergangenheit - wobei, auch die soll ja ein "fremdes Land" sein.
Und wo wir schon bei der Vergangenheit sind: Mit "Vampire von damals bis(s) heute" bringt Nicolaus Equiamicus (trotz des nahezu unvermeidbaren Wortspiels) ein Buch über Vampire heraus, das sich von bisherigen abhebt. Bei ihm steht nicht die Literatur im Mittelpunkt sondern der historisch reale Umgang mit vermeintlichen Vampiren - gestützt durch eine Vielzahl an Quellen.
In der Gegenwart spielt wiederum "Judastöchter", der abschließende Roman von Markus Heitz' "Kinder des Judas"-Reihe - und vorerst auch der "Welt der Dunkelheit".
Dunkel ist auch "Grabeshauch", in dem Harper Connelly zum letzten Mal Tote aufspürt und ihre letzten Momente miterlebt. Doch mehr Probleme als die Toten bereiten ihr die Lebenden: Ihr Stiefvater ist aus dem Gefängnis entlassen worden.
"Verrückt nach einer Vampirin" zu sein - das kann Ophelia ganz und gar nicht ausstehen, weswegen sie allen Männern abgeschworen hat. Die benehmen sich in ihrer Gegenwart sowieso nur wie Idioten...


Verrückt nach einer Vampirin

Autor: Monajem, Barbara
Originaltitel: Sunrise in a Garden of Love and Evil [AME]
Übersetzer: Nicole Friedrich
Verlag: Knaur
Genre: Phantastik
ISBN-13: 978-3-426-50802-2
Erschienen: 11/2010
Seitenzahl: 443
Kaufpreis: 9,95 EUR (Softcover)
Rezensent: nico
Bewertung: 8/10 (Gut bis sehr gut)
Beschreibung:
Vampir zu sein hat einige Vorteile. Die geradezu unwiderstehliche Anziehungskraft auf das andere Geschlecht gehört für viele dazu - für Ophelia jedoch ganz sicher nicht. Von Männern hat sie die Schnauze voll: Um sie herum benehmen sich die meisten wie die letzten Idioten. Einige werden auch rabiat - aber, und hier wären wir wieder bei den Vorteilen von Vampiren - Ophelia kann sich ja durchaus wehren.

Das sieht der Police-Detective Gideon O'Toole ganz anders. Als er hört, dass jemand eine tote Katze auf Ophelias Türschwelle hinterlassen hat, will er sie unter Polizeischutz stellen. Schnell bereut Ophelia, überhaupt die Polizei gerufen zu haben - aber jemand hat nun einmal ihren innig geliebten Garten verwüstet. Wenn dieser Detective wenigstens nicht so attraktiv wäre...

Bald versuchen sowohl Ophelia und Gideon den Verantwortlichen zu finden, inmitten von Polizei und Unterwelt, die sich miteinander arrangiert haben (und im Fall der Unterwelt auch mit den Vampiren). Ist es Constantine, der erst vor kurzem in einem Mordfall laufen gelassen wurde? Ophelias drogensüchtiger Nachbar? Oder der Gärtner - wobei nein, die Gärtnerin ist ja Ophelia.

Das Buch erhält 8 von 10 Punkten.

Mehr unter: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1028

Grabeshauch: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1025
Septimus Heap: Physic: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1026
Septimus Heap: Queste: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1027
Vampire von damals bis(s) heute: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1029
Judastöchter: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nr=1030

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