Amizaras-Chronik

Reichtum, Macht, Ewiges Leben: Seit Jahrtausenden verfolgen die Menschen die immer gleichen Ziele. Und seit Jahrtausenden befinden sich die übermenschlichen Ariach auf der Erde und beeinflussen die Menschheit. Während der Antiquitätenhändler Atila noch glaubt, mit einem Artefakt "nur" den Weg zu grenzenlosem Reichtum gefunden zu haben, sucht die junge Bannzauberin Rafaela das Geheimnis des ewigen Lebens. Bald sind die beiden inmitten eines Konfliktes, der seit Äonen andauert.

Die Amizaras-Chronik ist eine Trilogie von Valerian Çaithoque und fällt durch aufwendige Illustrationen auf. Die Reihe bezieht historische und mythische Orte, Personen und Ereignisse ein. Sie keine Zuglektüre sondern komplexer Fantasy für anspruchsvolle Leser.

Ariach und Menschen

Die Ariach beeinflussen die Menschen seit ihrer frühesten Geschichte. Werke aus Kunst, Kultur und Religion sind von ihnen geprägt. Auch die Technologie untergegangener Kulturen fußt mitunter auf dem Wissen der Ariach. Auch untereinander sind die Ariach uneins: Mehrere Fraktionen haben ganz unterschiedliche Ansichten auf die Welt und insbesondere die Menschen.

Nur einige Kernpunkte verbindet Eloim, Umbraim, Daevas und die weiteren Gruppen. Was sie wissen: Hinter den Toren, die auch Ariach auf die Erde bringen können, lauern alles vernichtende Schrecken. Und der Große Amizaras setzte einen Plan in Bewegung, bevor er verschwand.

Genre(s): Urban Fantasy, Mystery

Die Amizaras-Chronik kann als Urban Fantasy beschrieben werden: Die Handlung spielt in der Jetztzeit, die Ariach verkörpern als "Engel" das phantastische Element. Allerdings ist auch die Vergangenheit wichtig: Reale Historie, Mythen und Legenden sind als Anspielungen präsent oder direkt in die Erzählung verwoben. Durch diesen Anteil an Mythic Fiction erhält die Amizaras-Chronik ihre Komplexität.

Andere Genres steuern ebenfalls Elemente bei: Mystery-Thrillern mit Geheimbünden und Agenten, religiös angehaucht, erinnern an Dan Brown. Uralte Technologie hat nur einen kleinen Anteil, steht aber irgendwo zwischen Science-Fiction und Science Fantasy. Dies führt trotz doppelter Erzählstruktur zu keinem Ideenwirrwarr: Natürlich ist die Chronik eher komplexe Lektüre, die viele Ideen nicht zentral, sondern en passant erwähnt; aber die zentrale Geschichte geht stets voran. Die Anspielungen und Verweise sind solcherart ein "Bonus" für die, die sie finden - schließen allerdings auch gänzlich unerfahrene Leser aus.

Aufwendige Gestaltung

Vielleicht am auffälligsten ist jedoch die aufwendige Gestaltung der gesamten Reihe, beginnend beim großen Format, das auch im Regal herrlich aussieht (sich aber "eher weniger" für Rucksack oder gar Tasche eignet). Auf dem Einband und den Textseiten der Amizaras-Chronik finden sich: Flecken aus Blut und Tinte, Beschädigungen, Notizen und Illustrationen, in Form historischer Bilder und Skizzen oder neuer Zeichnungen. Oft ist der Zusammenhang mit dem aktuellen Geschehen sofort ersichtlich; manchmal wird dieser erst klar, wenn der Leser um die Ecke denkt - und wirkt dann umso erstaunlicher.

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Die Buchreihe Amizaras-Chronik erhielt eine durchschnittliche Note von 9.11/10 basierend auf 19 Rezensionen und Bewertungen zu 3 Büchern.

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