Fantasy-Genres

Fantasy kommt in vielen Facetten: In klassischer mittelalterlichem High Fantasy Setting, märchenhaftem Umfeld oder moderner Urban Fantasy. Was hättest du gerne?

Viele Subgenres

Jeder weiß doch, was Fantasy ist? Ja und nein, denn die Subgenres der Gattung sind inzwischen sehr vielfältig. Auf der einen Seite gibt es die Geschichten mit Magiern, Kriegern, Elfen, Zwergen und Magie - die klassische High Fantasy. Sie wird fast ebenso lange begleitet von Low Fantasy oder Sword & Sorcery, die eher dreckige Welten zeigen. Deren Realismus spielt in Realistischer Fantasy eine Rolle. Jener Realismus wiederum findet sich auch in Historischer Fantasy wieder, die unserer Realgeschichte einen magisch-mythischen Twist verpasst.

Aber auch weiterhin ist die Fantasy vielfältig: Fairytale Fantasy baut auf Märchen auf, verändert sie und macht sie Romanartiger. Science Fantasy kombiniert sie mit Science Fiction und fügt Wissenschafts- und Technologieelemente hinzu. Dark Fantasy und Fantasy Horror spielen in unterschiedlichem Maß mit den dunklen Seiten während Steampunk oder Gaslight Fantasy ein ganz eigenes Feeling bereithalten. Erotische Fantasy schließlich ist die offensichtliche Steigerung zur Romantischen Fantasy - welche man wiederum in Supernatural Romance und andere unterteilen könnte. Ganz schön kompliziert also, oder? Und dann kommt noch dazu, dass Fantasy-Bücher oft als andere Gattung, z. B. Jugendbuch, vermarktet werden, die nichts über den Inhalt aussagen. Das hat dann oft marketingtechnische Gründe

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Buchmarkt und Kritiker

Gerade Kritiker haben oft ein seltsames Verhältnis zur Fantasy. Sie gilt vielen als nicht vollwertig, keine echte Literatur, zu formularisch. Das mag für manche Erzählung wahr sien und tatsächlich haben viele Fantasy-Romane einen typischen Plot. Das unterscheidet sie nicht von Krimis und ählichem, der Unterhaltungsliteratur. Dies sollte man jedoch nüchter sehen: Literatur ist nun einmal zur Unterhaltung da. Und wenn Fantasy unterhält, was ist daran so schlimm? Ist es denn besser, sich durch Krieg und Frieden zu mühen, wenn einem dies gar nicht gefällt?

Zumal Fantasy den Vorwurf, trivial zu sein, nicht efüllen muss. Oft ist es durch eine fremde Welt erst möglich, Missstände in unserer eigenen anzukreiden und zu kritisieren - bezöge man es auf das Reale, wäre das Geschrei womöglich groß. Hinter dem Mantel einer anderen Welt gewinnt die Kritik Distanz und kann wirken.

Auch die Kritik, dass Fantasy unecht sei, weil es so nicht wirklich passiert und womöglich gar nicht passieren könnte, greift zu kurz. Denn viele Werke der Weltliteratur sind so nie passiert und könnten so nie passieren. Anders gesagt: Nur weil sie so nicht stattgefunden haben, sind Fantasy-Geschichten nicht weniger wahr. Willing suspension of disbelief lässt grüßen!

Genreliste mit Kurzinformation

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