Buch-Cover, Jules Verne: Die Jagd auf den Meteor

Die Jagd auf den Meteor

Originaltitel: La chasse au météore [FR]
Übersetzer: Gaby Wurster
Genre: Fantasy (Science Fiction)
Verlag: Piper
Seiten: 279
Erschienen: 03/2006 (Original: 1908)
ISBN: 3-492-70105-1
Preis: 19,90 Euro (Softcover)
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Die eigentlich idyllische Stadt Whaston (Viriginia) wird in ihrer Ruhe gestört: ein Meteor erscheint am Himmelszelt. Dieses rätselhafte Ereignis zieht weite Kreise: Mister Dean Forsyth entdeckt den geheimnisvollen Meteor zeitgleich mit seinem langjährigen Freund und Konkurrenten im Bereich der Astronomie Doktor Sydney Hudelson.

Sofort senden die beiden Forscher, die ihre bisher recht erfolglose wissenschaftliche Arbeit nun in reinen Ruhm umwandeln möchten, eine Depesche an zwei verschiedene Institute, welche belegen sollen, dass sie die Erstentdecker des leuchtenden Himmelskörpers seien.

Allerdings stellt sich recht bald heraus, dass es in Bezug auf die Garantie einige Schwierigkeiten gibt.

Das eigentliche Problem stellt sich jedoch den Angehörigen der beiden Männer. So plant nämlich der Neffe Dean Forsyths, Francis Gordon, die bezaubernde Jenny Hudelson, die Tochter von Doktor Hudelson, schon bald zu ehelichen. Und beide fürchten, dass durch die unsinnigen Streitereien und die nahezu krankhafte Eifersucht ihrer Verwandten ihre Liebe gefährdet wird.

Kritisch wird es jedoch erst, als die Sternwarte herausfindet, aus welchem Material der Meteor tatsächlich besteht. Anhand der Strahlen ließ sich doch tatsächlich berechnen, dass der Himmelskörper, dessen Durchmesser stolze 50 Meter beträgt, aus purem Gold besteht. Denn nun kämpfen nicht nur zwei Forscher, sondern auch die großen Nationen dieses Planeten um die Vorherrschaft über den Boliden.

Das Buch erhält * von 10 Punkten.

Das Werk „Die Jagd auf den Meteor“, gehört zu den späteren Romanen Jules Vernes. Allerdings wurde der genannte nicht mehr zu seinen Lebzeiten veröffentlich. Erst sein Sohn stellte auf Wunsch des Verlages das Manuskript zur Verfügung. Allerdings erst, nachdem er es grundlegend verändert und große, gesellschaftskritische Passagen heraus genommen hatte.

Derart misshandelt erfreute sich das Buch auch keiner besonderen Aufmerksamkeit. Dies änderte sich erst, als sehr viel später das Original einem Sammler in die Hände fiel, welcher sich über die vielen Unterschiede wunderte. Tatsächlich handelt es sich also bei dem rezensierten Werk um die eigentliche und endlich erschienene Originalfassung. Vorangestellt wird dieser eine sehr informative Einleitung, welche von Andreas Eschbach geschrieben wurde.

Die Geschichte an sich wirkt sehr interessant und spannend. Auffallend ist hier auch der gewisse Charme der Erzählung, welcher durch die Beschreibungen der Personen und auch der Verhältnisse zwischen diesen entsteht. Anziehend wirkt das ja schon ältere Werk wohl auch dadurch, dass es geradezu liebevoll die Zeitgeschehnisse schildert und Charaktere beschreibt.

Die versteckte und offene Kritik an der Gier des Menschen oder der Gesellschaft an sich, wirkt natürlich und berechtig. Positiv ist weiterhin, dass an den verschiedensten Stellen im Werk durch Anmerkungen (die wiederum am Ende des Buches zu finden sind) auf die verschiedensten Ungereimtheiten, Unstimmigkeiten oder auch einfach nur auf zusätzliche Informationen über gewisse Sachverhalte hingewiesen wird.

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Avatar von montagmorgenlaecheln Rezension von: (Grimoires.de)

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