Buch-Cover, Karen Cushman: Alyce und keine andere

Alyce und keine andere

Originaltitel: The Midwife's Apprentice [AME]
Übersetzer: Bettine Braun
Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Verlag: dtv
Seiten: 139
Erschienen: 12/2006 (Original: 1996)
ISBN: 3-423-71201-5
Preis: 7,00 Euro (Softcover)
Schlagworte: MedicusWaisen
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Grimoires.de    
Wertung: 3/5 Grimoires; 7/10 Punkte, Gut

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Wertung: 3/5 Grimoires; 6.8/10 Punkte, Kann-Lektüre

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In dem Buch „Alyce und keine andere“ wird die Geschichte eines jungen Mädchens erzählt. Das Mädchen ist ein Waisenkind, hat keinerlei Familie oder Vertraute, keine Arbeit, kein Dach über dem Kopf und noch nicht einmal einen Namen. In einer besonders kalten Nacht schläft sie sogar im dampfenden Misthaufen, um so der Kälte nicht vollständig ausgeliefert zu sein.

So begegnet sie der Hebamme Jane, die diese mit sich nimmt und als eine Art „Schülerin“ bei sich wohnen lässt. Das Mädchen bekommt von ihr den Namen Beetle (wobei auch Jane nicht an anderen Beschimpfungen spart) und darf die verschiedensten Arbeiten verrichten. Nur wirklich etwas beibringen möchte Jane dem Mädchen nicht.

„Beetle“ freundet sich mit einer Katze an und gibt sich irgendwann selbst den Namen „Alyce“. Und Alyce ist nicht nut tierlieb, nein, sie lernt auch schnell die verschiedenen Kniffe der Hebamme, auch wenn diese sie ihr nicht zeigen möchte.

Doch bei der Geburt eines Kindes versagt ihr Wissen und Alyce rennt davon …

Das Buch erhält 7 von 10 Punkten.

Alyce wird als liebenswertes Mädchen beschrieben, dass dem Leser vor Augen führt, wie gut es ihm doch eigentlich geht und wie selbstverständlich dieses gute Leben doch für alle geworden ist.

Denn Alyce geht es genau genommen gar nicht gut. Leidet sie am Anfang noch an Hunger und Kälte, so bringt ihr, auch später als sie das Lehrmädchen der Hebamme wird, niemand wirkliche Liebe oder Achtung entgegen. Stets plagen sie Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexe, von denen sie auch unmöglich loszukommen scheint.

Man merkt also schnell, dass die Hauptperson ausgefeilt ist und detailliert beschrieben wird. Ihre Geschichte ist spannend und regt zum Nachdenken an.

Leider gibt es oft recht ruppige Sprünge in der Geschichte, obwohl man manchmal genau dort gerne mehr gewusst bzw. gelesen hätte. Außerdem scheint gegen Ende hin eine Art „Wandel“ in der Person der Hebamme Jane vorzugehen, den sich wohl kaum jemand so schnell erklären kann.

Abschließend wird noch ein interessantes Kurzkapitel über den Beruf der Hebamme hinzugefügt, welches generelle Informationen bereitstellt.

Fazit: Nette Unterhaltung!

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Avatar von montagmorgenlaecheln Rezension von: (Grimoires.de)

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