Buch-Cover, Guillaume Prevost: Die steinerne Pforte

Die steinerne Pforte

Originaltitel: La Pierre sculptée [FR]
Serie: Das Buch der Zeit (#1)
Übersetzer: Anke Knefel
Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Verlag: Arena-Verlag
Seiten: 304
Erschienen: 02/2007 (Original: 2006)
ISBN: 978-3-401-06070-5
Preis: 12,95 Euro (Hardcover)
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Wertung: 4/5 Grimoires; 8/10 Punkte, Gut bis sehr gut

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Wertung: 4/5 Grimoires; 8.8/10 Punkte, Gut bis sehr gut

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Sams Mutter ist vor Kurzem gestorben und Sam hat an diesem Verlust noch immer zu knabbern. Jedoch nicht so sehr wie sein Vater, der seit dem Tod seiner Frau einen Großteil seiner ursprünglichen Lebensfreude verloren hat. Mittlerweile findet er kaum Freude an seinem Dasein, verkauft sein tolles Haus und gibt dafür Geld für ein schäbiges Häuschen in der schlimmsten Gegend der Stadt aus in dessen Erdgeschoss er ein kleines und verstecktes Antiquariat einbaut. Dort verirren sich nur wenig Kunden hin, doch Sams Vater beißt sich durch und lebt soweit ganz gut. Bisher war alles auch trotz aller Rückschläge in Ordnung, doch dann verschwindet der Mann plötzlich.

Seit dem Tod der Mutter ist das zwar nichts ungewöhnliches, doch bisher hat Sams Vater immerhin angerufen und Bescheid gesagt wo er ist und wann er zurückkommt, doch diesmal gibt es keine Spur von ihm.

Für Sam, der solange bei seinen Großeltern unterkommt ist das eine schreckliche Situation. Seine verhasste Tante hackt ständig auf ihm herum, seine Cousine Lilli, die im Nebenzimmer wohnt, hört grauenhafte Musik und lässt sich immer als beliebtes und intelligentes Mädchen feiern, während seine eigenen Noten in den Keller sinken und er sich am Liebsten einfach nur verkriechen würde.

Als er eines Nachmittags im Keller des Antiquariats eine falsche Wand entdeckt, ist sich Sam ziemlich sicher dem Geheimnis seines verschwundenen Vaters auf die Spur zu kommen. Hinter der Wand wartet die nächste Überraschung auf ihn. Hier findet der Junge nicht nur einen seltsamen Stein mit Runen darauf, sondern auch in altes Buch, dass eine Szene aus vergangener Zeit zeigt.

Sam spielt mit der löchrigen Münze, die er auf dem Boden findet und steckt sie in die Öffnung des Steins. Im nächsten Moment findet er sich einige Jahrhunderte früher auf einer Insel wieder, der der Angriff von Wikingern droht. Mit Mühe und Not schafft er die nächste Zeitreise und landet im alten Ägypten…

Wie funktioniert diese Zeitmaschine, wie kann er nach hause zurück, ist sein Vater irgendwo in einer der Zeiten gefangen und wie kann er ihn dann befreien? Fragen über Fragen und Sam muss die Antworten schnell finden.

Und wieder liegt der erste Band einer geplanten Trilogie vor, der jedoch vielversprechend ist.

Sam ist im Grunde ein ganz normaler Junge, er mag Judo, sein Skateboard und seinen Computer und lebt ein normales Leben. Mit Mittelalter-Freaks hatte er noch nie etwas zu tun und auch nicht viel Verständnis für Rollenspieler. Umso erschütternder ist seine Erfahrung mit der wirklichen Vergangenheit und manches Mal wünschte er sich, mehr über die jeweilige Epoche zu wissen, in der er landet. Er ist der typische Antiheld, der von allen Seiten schikaniert wird und in diverse Nöte gerät, sodass man ihn auf seiner Reise richtig lieb gewinnt.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und wartet mit manchen Überraschungen auf, auch wenn man die Grundstory „Zeitreise“ kennt, da man diese einem in den letzten Jahren schon mehr als einmal untergekommen ist.

Die Sprache ist einfach und lesenswert, es macht Spaß die Geschichte zu verfolgen und gegen Ende möchte man es nicht mehr aus der Hand legen.

Abschließend kann ich dieses Buch allen Fantasy begeisterten, die Jugendliteratur mögen, nur ans Herz legen.

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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Lesermeinungen:

Name: Gast Bewertung: Wertung: 5/5 Grimoires; 9/10 Punkte, Sehr gut (9) Datum: 06.12.2011 17:14:41
Das Buch ist sehr empehlenswert, da es spannend, lustig und abwechsulngsreich ist.
Ein + hat der spannungs Faktor,
aber ein- weil es ein bisschen Kindisch geschrieben ist.
Schulnote: 1-
LG

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