Buch-Cover, Brian Keene: Die Wurmgötter

Die Wurmgötter

Originaltitel: THE CONQUEROR WORMS [EN]
Übersetzer: Michael Krug
Genre: Horror
Seiten: 280
Erschienen: 10/2007 (Original: 2005)
ISBN: 978-3-9502185-9-6
Preis: 19,95 Euro (Hardcover)
Rezension von:
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.
Wertung:  
Grimoires.de    
Wertung: 5/5 Grimoires; 9/10 Punkte, Sehr gut

9/10

Leser (21)  
Wertung: 5/5 Grimoires; 9.43/10 Punkte, Sehr gut

9.43/10

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Inhalt und Rezension:

Brien Keen ist ein Autor, der es gerne blutrünstig werden lässt und sich nicht davor scheut seinen Charakteren Leid zuzufügen, egal wie alt sie sind und gleichgültig was sie alles durchmachen mussten. Das hat er bereits in seinen Romanen zur Schau gestellt. Nun veröffentlicht der Otherworld-Verlag „Die Wurmgötter“, auch ein apokalyptisches Werk dieses Autors.

Als der Regen anfing, hat sich niemand etwas dabei gedacht, immerhin kann es immer mal wieder regnen, überall auf der Welt, doch als der Regen anhielt und 40 Tage und Nächte lang nicht aufhören wollte, begannen die Menschen sich Sorgen zu machen. Ganze Landstriche und Städte wurden evakuiert, da sie überflutet wurden, doch wohin mit allen und vor allem wie? Manche Menschen sahen hierin die Erlösung, beteten zu diversen Göttern und glaubten an die Neuerstehung der Welt. Inzwischen sind die meisten von ihnen tot, von den anderen weiß man nichts, da es keine Verbindung mehr mit der Außenwelt gibt, keine Krankenhäuser, keine Polizei, nicht einmal mehr Nachbarn. Teddy Garnett ist ein alter Mann und lebt in einer Hütte, aus der er nicht gehen wollte, als er sich den Evakuierungstrupps hätte anschließen können. Seine Frau ist tot, Teddy wünscht sich Tabak, Brennstoff für den Ofen und Kaffee und all das kann er nicht mehr bekommen, denn die Straßen sind dicht, hoffnungslos überflutet und er ist verletzt, jetzt, so viele Tage nach Regenbeginn. Er spürt, das er nicht mehr lange zu leben hat, nicht mehr lange leben kann mit den Verletzungen die er hat, aber er hat noch genügend Kraft um seine Geschichte festzuhalten. Das größte Problem von allen ist nämlich nicht der Regen, sondern die Wesen die dadurch auf die Erde kamen, die man Anfangs nur schemenhaft in der Dunkelheit ausmachen konnte. Es sind riesige Würmer, größer, als man jemals welche gesehen hat und sie haben nur eines im Sinn: Fressen. Dabei wünschen sie sich nichts sehnlicher als Menschenfleisch, das sie verschlingen können. Als die ersten Menschen zu Teddys Hütte kommen und dort Zuflucht suchen, glauben sie sich in Sicherheit, doch sie haben sie mitgebracht, locken sie mit ihrem Duft an und bringen sie auf die Fährte derer, die dort sitzen und auf Rettung hoffen.

Würmer gehören zu unserem Leben dazu, sie sind überall in der Erde und für manche Dinge notwendig, man benutzt sie zum Angeln, sie tummeln sich auf verdorbenen oder toten Dingen, die in der freien Natur liegen und werden als Nahrungsmittel für manche Tiere eingesetzt. Oftmals möchte man nicht daran denken oder vertreibt diese Gedanken einfach. Was wäre aber, wenn diese Würmer plötzlich in gigantischen Ausmaßen an die Erdoberflächen kommen würden? Genau dieses Szenario hat der Autor nach gespielt. Er mag es blutig, da macht er hier keine Ausnahme, viele der Charaktere, die man kennen lernt, sterben und nicht alle auf eine schnelle und schmerzfreie Art und Weise. Das schlimmste an dieser Situation ist die Ungewissheit. Dadurch, dass man über kein bestehendes Informationsnetz verfügt, wissen die Menschen nicht, woher die Würmer kommen oder was sie wollen, das beantwortet auch der Autor nicht. So bleibt man bis zum Schluss ängstlich und weiß nicht, was man von alledem halten soll. Der Autor erschafft gekonnt eine Stimmung von Angst und Grauen, das Buch nachts zu lesen ist also keine allzu gute Idee...

Allerdings ist es nicht konstant gut, es hat immer wieder einige Szenen, in denen es einfach langatmig ist oder so verwirrend, das man kurz überlegen und seine Gedanken neu ordnen muss, bevor man fortfahren kann.

Alles in allem liegt hier neben Siqquisim ein weiterer apokalyptischer Roman vor, diesmal handelt er nicht von Zombies, aber von Würmern und die sind ebenso erschreckend und blutrünstig. Für alle Fans des Autors oder des Genres ist dieser Roman aber auf jeden Fall empfehlenswert.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am 10.12.2008 und zuletzt geändert am 10.12.2008.


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