Newsletter/Grimoire 04/2003

www.nicozorn.de - Newsletter 04/03 20. Februar 2003

Grüße, Leseratten!
Heute gibt es wieder eine neue Rezension: Tochter des Windes von Elizabeth Haydon.

Autor: Haydon, Elizabeth
Verlag: Heyne
Genre: Fantasy
ISBN: 3-453-86372-0
Erschienen: 01/2003
Seitenzahl: 767
Kaufpreis: 13,00 EUR
Bewertung: 8/10 Punkten

Beschreibung:
Rhapsody ist auf der Flucht; auf der Flucht vor Michael, der sich selbst "Wind des Todes" nennt und von allen gefürchtet wird. Auf ihrer Flucht vor seinen Schergen und den Stadtwachen gerät sie an Grunthor und den "Bruder", die sie mit deren schnellem Einverständnis von einem Augenblick zum nächsten adoptiert, ohne dass diese wissen, wie ihnen geschieht.
Wie sie später erzählt, tat sie dies, weil sie als Benennerin, als Sängerin mit magischen Kräften, nicht lügen darf. Was sie selbst nicht weiss ist, dass sie den "Bruder", einen Meuchelmörder unter Zwang eines dämonischen F'dor, mit ihrer Wortwahl unwissentlich umbenannte und die Macht des Dämons über ihn brach.
Achmed, wie der Bruder nun heißt, hingegen spürt dies sehr wohl und fragt sich, an wen er eigentlich geraten ist. Er beschließt, Rhapsody mit sich zu nehmen - zur Sagia, dem großen Weltbaum. Entweder könnte sie gefährlich sein oder aber nützlich. In beiden Fällen wäre es hilfreich, sie in der Nähe zu haben...
Schon bald werden die drei von Michaels Häschern eingeholt, die einen schnellen Tod durch die Waffen des Dhrakiers und des Bolgschen Seargeants Grunthor finden. Doch ein weiteres Übel ist ihnen auf den Fersen: die tausend Augen der Shing wurden vom F'dor losgelassen.
Die kleine Gruppe rettet sich - Rhapsody mehr gezwungen als gewillt - IN die Sagia. Es entwickelt sich langsam eine Freundschaft während sie das Erdinnere durchqueren - selbst den feurigen Kern, der mittels der Magie Rhapsodys kein Hindernis ist - die drei jedoch verändert. Rhapsody träumt zudem verstärkt, verursacht durch die Musik der Sagia, die Musik der Lebensader auf der sie reisen. Albträume suchen sie heim, Albträume vom Untergang ihrer Heimat Serendair.
Als sie schließlich die Erdoberfläche wiedersehen müssen die drei bald feststellen, dass sich alles verändert hat: Serendair IST untergegangen und die Welt, die sich ihnen darbietet ist fremd - fremd und viele Jahrhunderte älter. Nach ersten Erkundungen und erschreckenden Erkenntnissen über die Geschehnisse der Zwischenzeit machen sie sich auf ins Reich der Bolg. Die Fähigkeiten des Feuers, der Erde und der Essenz, die sie durch ihre Reise erworben haben sowie die verschollene "Tagessternfanfare", ein Flammenschwert, das Rhapsody im Erdinneren fand, können ihnen gute Dienste leisten.
Doch vieles weist darauf hin, dass auch das Böse überdauert hat. Achmed spürt den F'dor oder etwas Vergleichbares und seine Abstammung bringt den Willen mit sich, das Böse der F'dor zu jagen...

Das Buch erhält 8 von 10 Punkten

Mehr Informationen finden sich unter http://www.nicozorn.de/rhapsody1.php

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