Newsletter/Grimoire 18/2004

Die letzten zwei Wochen - genau genommen etwas mehr - standen im Zeichen der olympischen Spiele. Ich unterstelle einfach, dass für so ziemlich jeden irgend etwas Interessantes dabei war. Ich selbst habe einige Disziplinen jedenfalls genossen.
Nun ist die Flamme wieder verloschen und mit ihrem Schwinden kam bei mir eine Frage auf: Wieso findet sich in der Fantasy-Literatur nie vergleichbares? Sicher, da gibt es ein paar historische Romane mit Olympia im Titel (jedoch sehr wenige), aber das ist es nicht was ich meine.
Die Olympischen Spiele sind ja quasi ein "Muss" in unserer heutigen Welt, ein Ereignis, auf dass sich alle freuen. Jedoch sah ich in keinem Fantasyroman etwas vergleichbares. Annäherungsweise gab es in einigen kleinere und größere Festspiele zu denen Krieger aus aller Herren Lände anreisten, aber diese Feste konnte man mir als Leser nie als "wirklich wichtig" übermitteln. Aber vielleicht sind diese Gedanken auch einfach unnütz, da sie doch nur die Spannung eines Romans senken würden. In jedem Fall hoffe ich, dass auch Du ein wenig Freude an den Spielen hattest!

Inzwischen sind wieder einmal zwei neue Rezensionen online: Das Buch der Elfen und Feen und Das Elfenportal:

Das Elfenportal

Autor: Brennan, Herbie
Originaltitel: Faerie Wars
Verlag: dtv
Genre: Fantasy (allgemein)
ISBN: 3-423-24374
Erschienen: 11/2003
Seitenzahl: 356
Kaufpreis: 14,00 EUR
Bewertung: 9/10 Punkten (Sehr gut)
Beschreibung:
Pyrgus Malvae, Prinz des Elfenreichs, hat ein kleines Problem. Genau genommen ist das untertrieben, denn er hat gleich mehrere. Klein sind sie auch nicht unbedingt...

Dass Pyrgus sich gerne wie ein gewöhnlicher Straßenjunge anzieht und im Reich herumtreibt ist keines davon, allerdings hat er es sich in den Kopf gesetzt, schlecht behandelte Tiere zu befreien. So zieht er den Zorn eines Adligen Nachtelfen auf sich, der prompt seine Schergen auf ihn ansetzt. Diesen entkommt Pyrgus knapp - nur um ins nächste Fettnäpfchen zu treten, denn plötzlich soll er einem Dämon geopfert werden!

Bevor dies geschieht wird er jedoch von der Palastgarde aufgegriffen und zu seinem Vater gebracht, der ihn aufgrund diverser politischer Spannungen - und der Tatsache dass Pyrgus noch immer verfolgt wird - durch das Elfenportal in die Menschenwelt schicken will.

Dem hat Pyrgus wenig entgegenzusetzen und so findet er sich bald in der Gegenwelt wieder. Allerdings etwas anders als erwartet, denn statt seiner normalen Größe ist er mit einem Mal winzig klein und hat Flügel. Irgend etwas scheint schief gegangen zu sein und so ist Pyrgus in der Menschenwelt auf einen Teenager und einen paranoiden Senioren angewiesen.

Das Buch erhält 9 von 10 Punkten.

Mehr unter: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nummer=212
Das Buch der Elfen und Feen: http://www.grimoires.de/inhalt.php?art=buch&nummer=211

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