Buch-Cover, André Wiesler: Hexenmacher. Die Chroniken des Hagen von Stein

Hexenmacher. Die Chroniken des Hagen von Stein

Serie: Die Chroniken des Hagen von Stein (#1)Genre: Fantasy
Verlag: Heyne
Seiten: 507
Erschienen: 07/2007 (Original: 2007)
ISBN: 978-3-453-52303-6
Preis: 8,95 Euro (Softcover)
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Wertung: 3/5 Grimoires; 7/10 Punkte, Gut

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Der Autor ist bekannt in der Rollenspielszene, hat er doch schon einige DSA- und Shadowrun-Romane veröffentlicht und nun versucht er sich an einer (wen wundert das eigentlich noch??) Trilogie.

Die eigentliche Geschichte beginnt bereits im fünfzehnten Jahrhundert. Dort lebt Hagen von Stein in einer korrumpierten Welt, in der jeder auf die eigene Macht bedacht ist. Die Kirche, die nach unterschiedlichen Problemen und durch immer wieder neu aufkommende Sekten und Reformatoren um ihre Stellung fürchtet, ruft die heilige Inquisition aus und sät damit Verdammnis unter die Menschen.

Hagen lebt zusammen mit seinem Ziehbruder Albrecht, mit dem er sich sehr gut versteht, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Sein Leben verläuft relativ normal, bis zu dem Tag an dem er das dunkle Geheimnis seiner Herkunft erfährt. Er ist ein Wairwulf, ein Mensch, der sich in einen Wolf verwandelt und der dadurch unsterblich wird. Er ist magisch, gefährlich und damit eben das, was die römisch-katholische Kirche anfängt zu jagen.

Das Schlimmste daran ist, dass er mit niemandem darüber sprechen kann und darf und er sich somit auch von Albrecht entfernt.

Dieser geht nun eigene Wege und zwar in die entgegengesetzte Richtung. Die Inquisition benötigt Krieger, die für die Glauben kämpfen und Albrecht schließt sich ihr nach dem Ritterschlag an. So werden die beiden Brüder nach und nach zu Feinden.

Albrecht muss nicht nur mit dem zurechtkommen, zu dem er nun geworden ist, sondern auch mit dem Gedanken lange zu leben und all jene, die ihm etwas bedeutet haben zurückzulassen. In dieser Zeit bleibt Hagen seinem Glauben treu und arbeitet sogar eine Zeit lang selbst für die Inquisition. Er ist ein guter Kämpfer und stellt sich diversen Aktionen zur Verfügung.

Das Buch spielt jedoch ebenso im Jetzt, da einige der Ereignisse bis heute hineinreichen und unsere Welt gefährden. Somit müssen auch hier einige Rätsel gelöst werden, bevor der Kampf direkt aufgenommen werden kann.

Die Geschichte ist rasant. Der Leser hat kaum Zeit sich in die Handlung einzufinden, da alles Schlag auf Schlag geschieht und man somit sofort mitten in das Geschehen hinein geworfen wird.

Es werden sehr viele Grusel- und Horroreffekte eingesetzt, die für die nötige Stimmung sorgen, wenn es um dunkle Magie und Mystik geht und die tiefsten Abgründe geschildert werden, die ein Mensch aufweisen kann.

Die Welt um die Hauptprotagonisten herum wird sehr gut geschildert, man lebt sich mit jedem Satz mit hinein und sieht alles regelrecht vor sich.

Die Protagonisten werden gut dargestellt, man nimmt ihnen ihre Handlungen ab, leidet und freut sich mit ihnen. Ungewöhnlich ist die Geschichte insoweit, dass hier die Taten aus früheren Zeiten bis heute hineinreichen und deswegen das Jetzt beeinflusst wird.

Doch eigentlich braucht ein Roman noch eine Zutat um wirklich gut zu sein: Logik.

Gelegentlich vermisst man diese nämlich. Viele Ereignisse werden einfach nicht erklärt. Da geschehen Dinge, die nicht in das Schema passen und die man deswegen nicht versteht. Am Ende sitzt man mit vielen Fragezeichen vor dem Buch und klappt es deswegen auch eher unbefriedigt zu.

Man kann also hoffen dass in den nächsten beiden Bänden alle Rätsel gelöst und alle Ungereimtheiten aufgeklärt werden.

Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass hier trotz kleiner Fehler ein spannender und passabler Roman vorliegt, den ich gerne weiter empfehle

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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