Buch-Cover, Charlaine Harris: Untot in Dallas

Untot in Dallas

Originaltitel: Living dead in Dallas [AME]
Serie: Sookie Stackhouse (#2)
Übersetzer: Dorothee Danzmann
Genre: Phantastik
Seiten: 283
Erschienen: 00/2007 (Original: 2002)
ISBN: 978-3-937255-15-6
Preis: 9,95 Euro (Softcover)
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Wertung: 4/5 Grimoires; 8/10 Punkte, Gut bis sehr gut

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Nach ihrem Versprechen, Eric weiter mit ihren telepathischen Fähigkeiten zu Diensten zu sein, erhält Sookie nun einen größeren Auftrag: Sie wird an die Vampire von Dallas ausgeborgt. Proteste scheinen unsinnig und so findet sich Sookie zusammen mit ihrem Vampir-Geliebten Bill bald in Dallas wieder. Dort soll sie einen verschwundenen Vampir aufspüren, bekommt von allen Menschen jedoch nur wenig Hinweise, was genau passiert ist. Alles deutet darauf hin, dass der Vampir entführt wurde und dass eine "religiöse" Gemeinschaft involviert ist, die es darauf anlegt, die „Wesen des Bösen“ zu vernichten.

Das Buch erhält 8 von 10 Punkten.

Im Vergleich zum ersten Sookie-Buch ist dieses deutlich "Action"-orientierter. Der Infiltration der Bruderschaft der Sonne schließt sich eine rasante Verfolgungsjagd an, Schusswaffen- und Schlagwechsel sind deutlich prominenter als in der eher ruhigen "Psychomörder"-Handlung des ersten Bandes. Überdies erfährt man als Leser ein wenig mehr über die Welt Sookies, über andere übernatürliche Wesen und einige deren Gewohnheiten. Wie schon im ersten Band gibt es deutliche erotische Tendenzen - und insbesondere Eric ist nicht gewillt, loszulassen.

Insgesamt bietet der Roman keine Innovationen, muss dies aber auch nicht. Die Welt, sofern sie interessierte, wird logisch fortgeführt und ergibt in sich selbst Sinn. Die Handlung wird ein wenig "Buffy"-esker, ohne Sookie jedoch zur Superheldin zu machen. Die Beziehung zwischen ihr und Bill wird zunehmend problematischer und der ganze Beziehungskrams war mir persönlich teilweise zu viel - glücklicherweise half die ansonsten schnelle Handlung meist hierüber hinweg.

Auch die Übersetzung hat sich gebessert, zumindest fiel mir diesmal kein "baß erstaunt" oder ähnliches auf. Ein Wortspiel im Titel bleibt leider unübersetzbar ("Living dead": 1) Untote; 2) tot leben(d)), aber dies ist einfach genau das: unübersetzbar. Im Plot selbst beginnen sich allerdings kleinere Logikfehler einzuschleichen, was etwa die Lage von Sookies Haus angeht - es deckt sich nicht so ganz mit einigen Handlungen des ersten Teils. Eine solide Fortsetzung für jene, denen der erste Teil gefiel; auch ein Neueinstieg ist dank dezenter Wiederholung des bereits Geschehenen möglich ohne Altleser übermäßig zu stören.

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Avatar von nico Rezension von: (Grimoires.de)
Nico hat besonderes Interesse an Fantasy sowie ihrem Bezug zur Realität und anderen Texten (Intertextualität). Nico studierte Literatur in Deutschland und England. Wenn er nicht liest, läuft er oder ist im Tischtennis unterwegs.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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