Das 7. Buch der Schatten - Das Amulett

Das 7. Buch der Schatten

Kurz&Knapp (?)

Durchgehender Spannungsbogen
Gute Einfügung in die Welt
Offenes Ende

Autor:
Verlag: Heyne
Serie: Das 7. Buch der Schatten (Bd. 1)
Genre: Fantasy
ISBN-13: 978-3-453-52059-2
Erschienen: 01/2007
Seitenzahl: 461
Kaufpreis: 8,95 EUR (Softcover)
Rezensent:

Bewertung: 8/10 Wertung: 4/5 Grimoires; 8/10 Punkte, Gut bis sehr gut (Gut bis sehr gut)
Besucherwertung:8.58/10Wertung: 4/5 Grimoires; 8.58/10 Punkte, Gut bis sehr gut(12 Stimmen)
Kombinierte Wertung:8.41/10Wertung: 4/5 Grimoires; 8.41/10 Punkte, Gut bis sehr gut 
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Beschreibung und Rezension:

Buch-Cover, Harald Evers: Das 7. Buch der Schatten - Das AmulettDas Buch „Das Amulett“ ist der erste Teil der Reihe um das siebte Buch der Schatten. Die Geschichte spielt auf dem Kontinent Myrandor; die Handlung konzentriert sich im ersten Band allerdings hauptsächlich auf das Inselreich Turmalin. Dort findet in einer Nacht ein grausamer Mord an Sharica, der Frau von Thoren, Herrscher von Turmalin, statt. Doch die Menschen beklagen nun nicht nur den Tod ihrer wunderschönen und gütigen Herrscherin, nein! Sharica war, wie nur wenige wussten, eine überaus mächtige Magierin, die zudem noch die Ruhe und den Frieden im Reich schützte.

Marie, Sharicas Zofe, beobachtet den Mord und steht der Zauberin in ihren letzten Augenblicken bei. Sharica überreich Marie ihr Amulett und bittet sie, die Aufgabe, die sich ihr offenbaren wird, anzunehmen. Marie versteht noch nicht wirklich viel, wird jedoch auch gleich von dem Mörder der Magierin angegriffen und fällt in die Tiefe.

Thoren hingegen weilt zu der Zeit bei König Vender auf dem Festland, da dieser um Beistand bei der Bekämpfung einer düsteren Sekte bittet. Thoren bemerkt zu spät, dass dies eine grausige Falle war und verfällt, nachdem er auch vom Tode seiner geliebten Frau erfährt, geradezu dem Wahnsinn.

Er will in jedem Fall sein Land verteidigen und ist bereitet, dafür zu sehr düsteren Mitteln zu greifen. Er möchte sich der Bücher der Schatten bedienen, von denen er den ersten Band in Sharicas Studierzimmer gefunden haben. Doch noch versteht es nicht den Preis, den er für die Macht der Schatten bezahlen muss …

Das Buch erhält 8 von 10 Punken.

Der erste Band der Reihe ist äußerst spannend. Der Leser wird direkt in die Handlung geschleudert und begleitet abwechselnd Marie oder Thoren (oder teilweise auch beide gemeinsam) durch ihre Erlebnisse.

Die Geschichte verdichtet sich schnell. Ein Wirbel an Intrigen, Verrat, einem „verrückten“ Herrscher, Magie sowie magischen Wesen lässt den Leser die Realität rasch vergessen. Auch nimmt die Geschichte schon in ihrem Auftakt epische Ausmaße an – Leser die also an einem Buch mit Magie, Abenteuern, magischen Artefakten, Kämpfen, Kriegern etc. interessiert sind, finden hier alles, was ihr Fantasy-Herz begehrt.

Auch wird der Gegensatz zwischen der strahlenden und jungen sowie gutherzigen Marie und dem dunklen, wütenden, ja impulsiven Herrscher Thoren gut dargestellt. Für mein Empfinden konnte man aber die Handlungen und Motivationen der letzteren Person teilweise besser nachvollziehen, als die des Mädchens.

Ein anderer Aspekt ist der oftmals vorhandene Fokus auf Genitalien oder vereinzelt detailliert beschriebenen Sexszenen. Diese nehmen in keinem Falle überhand; wer sich daran stört kann aber relativ beruhigt einfach darüber hinweg blättern oder lesen – etwas Relevantes wird dabei nicht verpasst. Leser, die sich daran jedoch stören, sollten sich den Kauf eventuell noch einmal überlegen. Generell sollte dies aber nur als Hinweis verstanden werden; Geschmäcker sind verschieden, nur würde ich persönlich das Buch nicht unbedingt an eine(n) elf-jährige(n) verschenken.

Fazit: spannender Auftakt um die geheimnisvollen Bücher der Schatten.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am 20.02.2007 und zuletzt geändert am 20.02.2007.


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Diese Rezension bewerteten 22 positiv und 3 negativ. (5073 Leser bisher.)

Besuchermeinungen:

Name: Gast Bewertung: 10 Datum: 05.08.2011 16:05:39
Durch zufälliges Stöbern bin ich auf dieses mitreißende Buch gestoßen. Es ist nicht nur sehr unterhatsam, es fesselte mich dermaßen, dass ich kein Ineresse hatte es aus der Hand zu legen nicht eher, bis ich die letzte Seite aufgesogen hatte.
Schade, die weiteren Teile werden wohl nicht mehr erscheinen. Warum auch immer, das ist meine größte Frage, Schade, sehr schade

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Harald Evers


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