Buch-Cover, Darren Shan: Ewige Verdammnis

Ewige Verdammnis

Originaltitel: Demon Apocalypse [AME]
Serie: Dämonicon (Teil 6)
Übersetzer: Sabine Reinhardus
Genre: Horror
Verlag: Knaur
Seiten: 272
Erschienen: 04/2008 (Original: 2007)
ISBN: 978-3-426-63818-7
Preis: 6,95 Euro (Softcover)
Rezension von:
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.
Wertung:  
Grimoires.de    
Wertung: 5/5 Grimoires; 10/10 Punkte, Ausgezeichnet

10/10

Leser (2)  
Wertung: 2/5 Grimoires; 5/10 Punkte, Naja

5/10

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Inhalt und Rezension:

Kurz&Knapp (?)

Durchgehender Spannungsbogen
Offenes Ende
Großartige Beschreibungen
Antihelden/Unfreiwillige Helden

Der letzte Band endete mit einem richtigen Aufhänger, Grubbs befindet sich in einem Flugzeug, als sie herausstellt, dass Juni eine Verräterin ist und mit Lord Loss gemeinsame Sache macht. Doch als wäre das noch nicht genug, taucht der Dämonenlord und einige seiner Anhänger unvermittelt im Flugzeug auf und richten unter den Passagieren ein Massaker an. Grubbs Grady scheint verloren.

Doch natürlich ist er das nicht, obwohl er fest davon überzeugt ist, nun sterben zu müssen, wird ihm Hilfe zuteil, ausgerechnet von dem seltsamen Obdachlosen, den er die letzten Woche immer wieder gesehen hat und von dem er dachte, dass er den Lämmern angehört. Dieser reißt nicht nur ein Loch in das Flugzeug, sondern springt mit dem Jungen auch aus diesem heraus und animiert ihm zum fliegen, was Grubbs dank seiner magischen Fähigkeiten auch gelingt. Der Fremde nennt sich Beranabus und führt Grubbs in ein geheimes Versteck, in dem bereits ein Junge namens Kernel auf die Beiden wartet. Eigentlich wollte Beranabus Grubbs töten, doch als er erkannt hat, dass ein gewaltiges Potential in ihm wohnt, hat er ihn verschont und beobachtet. Er ist der festen Überzeugung, dass er im Kampf gegen die Dämonen gut zu gebrauchen ist, doch das möchte Grubbs ja eigentlich nicht. Die beiden Fremden überreden den Jungen schließlich dazu, ihnen in die Dämonenwelt zu folgen und einen Kampf zu wagen, doch die Furcht und die Abscheu vor seiner eigenen Magie machen es ihm schließlich vor Ort unmöglich, so kehrt er allein in das Versteck zurück.

Als Beranabus und Kernel nach sieben Wochen ebenfalls zurückkommen, öffnen diese das magische Portal, dass das Versteck bis dahin verschlossen hat und lassen den Gast herein, der draußen gewartet hat. Es ist ebenfalls eine Anhängerin der Jünger, die schlechte Nachrichten bereit hält. Das Karzertal wurde von der Dämonata überrannt und alle Menschen abgeschlachtet. Die dämonische Armee breitet sich jedoch immer weiter aus, seit drei Wochen wütet sie in der Menschenwelt, ist übermächtig und wohl nicht mehr aufzuhalten. Grubbs bangt um Bill-I und seinen Onkel Derwish und schließt sich der verzweifelten Gruppe an, die es wenigstens versuchen möchte, die Welt von den Dämonen zu befreien.

In diesem Band gibt es endlich ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Zunächst ist da Kernel, dem in diesem Band übel mitgespielt wird und der inzwischen sehr verbittert ist und dann Bec, die schon seit fast zweitausend Jahren tot ist. Hier darf natürlich Bran nicht fehlen, der für den Leser wohl genauso eine Überraschung darstellt wie Bec. Es werden auch einige Geheimnisse gelüftet, doch im Gegenzug muss man in diesem Band Abschied nehmen von einigen Protagonisten, die man lieb gewonnen hat. Wie immer sind die Gewaltdarstellungen recht bildlich und eindringlich, sodass man das ein oder andere Mal hart schlucken muss, bevor man weiter lesen kann und dennoch zieht einen die Geschichte in ihren Bann. Man wird immer tiefer in das Universum um Grubbs gezogen, der so gerne ein ganz normaler Junge mit Freunden, einer ersten Liebe und den normalen Teenager-Problemen wäre, anstatt immer wieder gegen finstere Dämonen kämpfen zu müssen, die niemals zögern, ihr Gegenüber zu zerfleischen. Das ist es auch, was die Bücher des Autors so von anderen desselben Genres unterscheidet. Während andere dunkle Wesen oftmals eine gute Seite haben oder ihr Opfer auch einmal aus lauteren Gründen verschont, ist das hier unmöglich. Die Dämonen sind einfach nur von Grund auf böse und schlecht, sodass man auch mit ihnen kein Mitleid haben darf. Interessant in diesem Band ist die Zusammenführung der einzelnen Stränge. In den Vorgängerbänden war es oftmals verwirrend, dass es plötzlich ein Buch gab, das von Becs Leben berichtet hat und eines, das von Kernel erzählt hat. Jetzt endlich erfährt man, was aus ihnen geworden ist und sie selbst werden wieder in die laufende Geschichte eingebunden. Ein kluger Schachzug, der noch einmal einen zusätzlichen Reiz ausübt.

Alles in allem liegt hier ein weiterer spannender Band voller Überraschungen und ungeahnter Wendungen vor, der sehr zu empfehlen ist.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am 09.08.2008 und zuletzt geändert am 09.08.2008.


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Diese Rezension bewerteten 9 positiv und 1 negativ. (2007 Leser bisher.)


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