Buch-Cover, Anthony Horowitz: Skeleton Key

Skeleton Key

Originaltitel: Skeleton Key [EN]
Serie: Alex Rider (#3)Genre: Kinderbuch oder Jugendbuch
Seiten: 320
Erschienen: 12/2008 (Original: 2002)
ISBN: 978-3-473-58291-4
Preis: 7,95 Euro (Softcover)
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Grimoires.de    
Wertung: 5/5 Grimoires; 10/10 Punkte, Ausgezeichnet

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Alex hat gerade wieder seinen Schulalltag aufgenommen, als er nach einem Fußballspiel angesprochen wird. Ausgerechnet ein Bekannter von der Organisation ist es, der ihn um Hilfe bittet. Es hat nichts mit M16 zu tun, sondern die Bitte wird privat vorgetragen. Crawley ist dort zwar angestellt, aber gleichzeitig auch Vereinsvorstand im Tennisclub. Die Wimbledon-Spiele stehen bevor und es hat sich etwas Seltsames ereignet. Im Millenium-Gebäude werden unter anderem die Spieler untergebracht um sich umzuziehen und zu trainieren, dort wurde jedoch eingebrochen. Das seltsame daran ist, das der Einbrecher weder etwas gestohlen, noch etwas zurückgelassen hat. Auf dem Überwachungsband fehlen zwei Stunden, in denen es deaktiviert wurde und der Mann wurde erst beim Verlassen des Gebäudes bemerkt. Da Crawley vermutet, das irgendetwas geschehen wird, bittet er Alex als Ball-Junge die Spiele zu beobachten und sich selbst ein Bild zu machen. Der ist einverstanden und ist sechs Wochen später in Wimbledon. Schnell hat er einen Wachmann erspäht, der sich seltsam verhält und wohl auch etwas damit zu tun haben könnte, dass die Favoriten ihre Spiele gegen einen Neuling verlieren. Alex findet sogar heraus, wie ihm das gelingt und versucht ihm zu folgen. Dabei wird der Junge entdeckt und fast getötet, Alex jedoch kann sich im letzten Moment zur Wehr setzen. Wenig später wird er von einem Mädchen zu einem kurzen Surf-Urlaub eingeladen. Er reitet auf einer hohen Welle, als ihm ein Jet-Ski-Fahrer zu nahe kommt und sogar seine Waffe zückt. Alex verliert fast sein Leben, muss jetzt aber zugeben, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Im Gebäude von M16 erklärt man ihm schließlich, das er sich mit der chinesischen Mafia angelegt hat und die alles andere als begeistert sind, das er zwei von ihnen erledigt hat. Sein Leben ist nicht mehr sicher und er muss so schnell wie möglich ins Ausland fliehen. Wie es der Zufall möchte, bittet die USA darum, Alex Dienste in Anspruch nehmen zu dürfen, indem er einen Mann namens Sarow beschattet. Dieser scheint etwas im Schilde zu führen und Alex soll herausfinden was. Da dieser Mann auf einer Insel wohnt, direkt am Strand und am Meer, die Skeleton Key heißt, scheint der Fall einfach nur eine kleine Urlaubsreise zu werden, doch es kommt immer anders als man denkt.

Alex Rider ist Geheimagent, ein Spion der englischen Regierung und erst 14 Jahre alt. Er hasst seine Arbeit, wird aber immer wieder dazu gezwungen, sie durchzuführen, da ein jugendlicher Spion viele Vorteile mit sich bringt. Auch diesmal kommt er wieder dazu, ohne es eigentlich zu wollen und obwohl er wütend ist auf alle, die ihn immer wieder bedenkenlos in Gefahr bringen. Hier spielen wieder viele Zufälle mit, die daran Schuld sind, das Alex sich in Gefahr begeben muss und mehr als einmal scheint das Sprichwort „wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“ zu bewahrheiten, denn noch nie war ein Fall so gnadenlos wie dieser. Alex kommt nicht umhin, erwachsener zu werden, ernster und sich Gedanken darüber zu machen, was mit ihm geschieht. Da passiert, was passieren muss, er erkennt, wie sehr er selbst unter seiner Situation leidet, wie schlimm seine Verletzungen wirklich sind und wie sehr seiner Seele geschadet wird, ohne das es jemanden zu kümmern scheint. Das verleiht diesem Buch eine Art hilflose Tiefe, die die vorausgegangenen Bände noch nicht aufweisen konnten.

Die Geschichte selbst ist spannend, voller Gefahren und unvorhersehbaren Überraschungen, sodass man beim Lesen eine Menge Spaß hat und es mehrmals kaum noch aushält. Da Alex aber dennoch ein Junge ist, der ein Spion sein muss, gibt es viele Zufälle, die ihm zur Hilfe kommen. Daran darf man sich bei einem Buch dieses Schlages aber nun wirklich nicht stoßen, denn sonst wäre diese Geschichte so einfach nicht möglich. Kein Kind kann das vollbringen, was Alex tut und trotzdem noch ein selbstständig denkendes Wesen sein, aus diesem Grund wurde Alex etwas sportlicher, lern- und anpassungsfähiger gemacht, als es sonst der Fall gewesen wäre. Der Stil des Autors ist nach wie vor lesenswert, in diesem Buch eindeutig etwas düsterer als in den ersten beiden Bänden, aber dennoch mitreißend bis zum Schluss.

Damit liegt hier ein spannender Band der Alex Rider-Reihe vor, in dem der junge Held sich seiner Sterblichkeit und der Ungeheuerlichkeit seiner Situation bewusst wird, ihr aber dennoch nicht entrinnen kann. Stattdessen erlebt er mehrere gefährliche und schreckliche Abenteuer, die ihn bis zum Schluss in Atem halten. Dieses Buch ist damit gerade für alle Alex-Fans sehr zu empfehlen!

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Avatar von Katharina Rezension von: (Grimoires.de)
Katahrinas Lesekarriere begann mit Wendy und Mickey Mouse. Über Märchenmond gelangte sie zur Fantasy. Diese entachte auch eine regelrechte Bücher-Sammelwut in allen Bereichen. Am liebsten blieb ihr jedoch die Fantasy - und Vampire.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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