Genres sind mit Vorsicht zu genießen: Einerseits geben sie eine grobe Orientierung über den Inhalt eines Werkes. Andererseits sind sie nicht alles und beschreiben unterschiedliche Eigenschaften, z.B. Fantasy verglichen mit Entwicklungsroman. Überdies fallen meist mehrere Genres zusammen, ein "(1)High Fantasy (2)Entwicklungsroman" ist problemlos denkbar. (Manche Gattungen schließen sich aber auch tendenziell aus. "Heroische Realistische Fantasy" ist eher schwer vorstellbar.) Ebenso klare Fantasy-Elemente in "nicht-genre" Literatur (die man als eigenes Genre bezeichnen mag).
Genres, oder Gattungen, können auch zu grob sein, beispielsweise "Fantasy". Dies gibt lediglich einen sehr groben Tenor - neben häufigen Methoden gibt es in Subkategorien mehr als ein Dutzend verschiedene Ausformungen. Man Vergleiche dies einmal mit Autos: Selbst unter "Sportwagen" oder "Familienwagen" gibt es noch drastische Unterschiede.