Buch-Cover, Thomas Baroli: Lichter Tag

Lichter Tag

Serie: Das Schwarze Auge (#65)Genre: Fantasy
Verlag: Heyne
Seiten: 236
Erschienen: 06/2002 (Original: 2002)
ISBN: 3-453-21375-0
Preis: 6,95 Euro (Softcover)
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Grimoires.de    
Wertung: 4/5 Grimoires; 8/10 Punkte, Gut bis sehr gut

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Die borbaradianischen Umtriebe erstrecken sich mittlerweile über große Teile Aventuriens. So verwundert es kaum, dass sich auch im Horasreich Anhänger des Sphärenschänders finden - zudem mindestens einer in einflussreicher Position.

Nachdem die Kaiserlich Garethische Informations Agentur (KGIA) aus sicherer Quelle davon erfährt, entscheidet man, dass dies eine einmalige Gelegenheit ist, das Horasreich wieder an das Neue Reich zu binden, indem man Druck ausübt. Wie schlecht muss es um das Horasreich bestellt sein, wenn schon KGIA-Agenten nötig sind um einen Verrat in nächster Nähe der Horas aufzudecken?

So wird eine kleine Agentengruppe los geschickt, um den Borbarad-Anhänger zu enttarnen und das Horasreich zu blamieren. Doch die Gruppe ist nicht gerade harmonisch; einer der Agenten neigt zu extremen Überreaktionen. Zudem ist die Gegenseite bereits informiert und beauftragt, ohne um die Verbindung zwischen dem Edlen und Borbarad zu wissen, eine Agentin damit, die KGIA-Männer aufzuhalten - notfalls mit schlagkräftiger Unterstützung. Diese verstrickt sich schnell weiter in den vielfältigen Machtkämpfen des Horasreiches, als sie es zuvor schon tat. Schon lange sähen die Edlen, die ihre Freundin rigoros ablehnen, lieber einen Mann von Stand an der Seite der bekannten Agentin, die ihren eigentlichen Dienst quittierte und in der feineren Gesellschaf ein einigermaßen ruhiges Leben führt.

Ganz andere Probleme hingegen hat Alea, die als Kind ausgesetzt und von Geweihten sowie einer Kräuterkundigen aufgezogen wurde, und nun mehr oder weniger nach Vinsalt verschleppt wurde, da sie die Nichte eines in einflussreiche Position gekommenen Edlen ist - des Verräters.

Das Buch erhält 8 von 10 Punkten

Ein Roman aus Aventurien, der Welt des Rollenspiels "Das Schwarze Auge".

Thomas Baroli schrieb diesen Roman zusammen mit Volker Weinzheimer.

Die Handlung dieser Geschichte ist am Ende noch bei Weitem nicht abgeschlossen, vielmehr ist es eher der "Auftakt zur Schlacht". Auch wenn es das nicht wirklich trifft, denn es passiert einiges - jedoch kommt es erst am Ende des Buches zu einer ersten Konfrontation aller Charaktere.

Als erstes einmal muss gesagt werden, dass es eine gute Geschichte ist. Eine erfrischende Story, die nicht wie viele andere "in der Wildnis" spielt sondern mitten im Horasreich mit all seinen Intrigen. Die Charaktere sidn gut ausgearbeitet, selbst der arrogante Wüterich wirkt nicht dahin geklatscht. Lediglich, dass alles auf einmal geschieht ist eine kleinere Merkwürdigkeit (Aufstieg, Verwandte finden, Entdeckung der Umtriebe), die jedoch relativ logisch begründet ist (wann wird man halt auf einen aufmerksam? richtig, genau dann!)

Was wirklich stört sind einige zu Beginn vorkommende Gedankengänge. Hier sieht man deutlich, dass nur dem Leser erklärt werden sollte, dem Charakter war das ohnehin klar. Ebenso begehen die Autoren den "literarischen Faux pas" des In-den-Spiegels-Sehens und das gleich mehrfach. Einige Wiederholungen stören ebenfalls, jedoch ändert dies letztendlich nichts daran, dass dies einer der besseren Romane der Serie ist und sich durchaus mit anderen messen kann. So leiß mich eine Anspielung auf gewisse Umstände während der Französischen Revolution herzhaft lachen.

Allerdings ist die Geschichte definitiv nichts für Leser, die "Sword and Sorcery" bevorzugen. Es ist eine Geschichte mit Intrigen und Diplomatie, heimlicher Aktion und Spionage. Eine Empfehlung für alle DSA-Fans; mit Spannung erwarte ich den 2. Teil!

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Avatar von nico Rezension von: (Grimoires.de)
Nico hat besonderes Interesse an Fantasy sowie ihrem Bezug zur Realität und anderen Texten (Intertextualität). Nico studierte Literatur in Deutschland und England. Wenn er nicht liest, läuft er oder ist im Tischtennis unterwegs.

Diese Rezension wurde veröffentlicht am und zuletzt geändert am .


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